Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
86_1951 AT

86. Kundmachung: Wiederverlautbarung der Kaiserlichen Verordnung über die Kraftloserklärung von Urkunden.

1 Artikel / Bestimmungen · Österreich
Originalquelle öffnen Maschinenlesbares Markdown (.md)

Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 86. Kundmachung: Wiederverlautbarung der Kaiserlichen Verordnung über die Kraftloserklärung von Urkunden.

Artikel 1.

Auf Grund des Wiederverlautbarungsgesetzes,

BGBl. Nr. 114/1947, wird die Kaiserliche Verordnung

vom 31. August 1915, RGBl. Nr. 257,

über die Kraftloserklärung von Urkunden neu

verlautbart.

Artikel 2.

Bei der Wiederverlautbarung wurden nachstehende

Änderungen und Ergänzungen der im

Art. 1 bezeichneten Rechtsvorschrift berücksichtigt

1. Verordnung vom 6. Mai 1922, BGBl.

Nr. 265, betreffend Änderung des Verfahrens

zur Kraftloserklärung von Urkunden;

2. a) Wechselgesetz vom 21. Juni 1933, Deutsches

RGBl. I S. 399, in der Fassung des

Gesetzes über Proteste von Wechseln und

Schecks vom 5. Juli 1934, Deutsches

RGBl. I S. 571;

b) Verordnung über die Einführung des

Wechselrechts im Lande Österreich vom

21. April 1938, Deutsches RGBl. I S. 421;

3. a) Verordnung über Orderlagerscheine vom

16. Dezember 1931, Deutsches RGBl. I

S. 763;

b) Dritte Verordnung zur Einführung

handelsrechtlicher Vorschriften im Lande

Österreich vom 14. Oktober 1938, Deutsches

RGBl. I S. 1428;

4. a) Bundesgesetz vom 28. Dezember 1926,

BGBl. Nr. 9/1927, über die Österreichische

Postsparkasse (Postsparkassengesetz), in

der Fassung der Kundmachung vom

31. Jänner 1927, BGBl. Nr. 42, betreffend

die Berichtigung eines Druckfehlers im

Bundesgesetzblatt, und des Bundesgesetzes

vom 27. März 1931, BGBl. Nr. 104, über

Änderungen des Postsparkassengesetzes

(I. Novelle zum Postsparkassengesetz);

b) Verordnung vom 21. März 1927, BGBl.

Nr. 86, über die Ausgabe von Prämieneinlagebüchern

der Österreichischen Postsparkasse,

in der Fassung der Verordnung

vom 20. Jänner 1929, BGBl. Nr. 46, über

die Änderung der Bestimmungen für die

Ausgabe von Prämieneinlagebüchern der

Österreichischen Postsparkasse;

c) Erste Durchführungsverordnung zum

Erlaß zur Regelung des Postsparkassenwesens

im Deutschen Reich vom 11. November

1938, Deutsches RGBl. I S. 1645

(Postsparkassenordnung), in der Fassung

der Zweiten Durchführungsverordnung

vom 8. August 1940, Deutsches RGBl. I

S. 1094, und der Dritten Durchführungsverordnung

vom 2. Jänner 1942, Deutsches

RGBl. I S. 16;

d) Gesetz vom 20. Juli 1945, StGBl. Nr. 94,

über die Überleitung der Verwaltungs- und

Justizeinrichtungen des Deutschen

Reiches in die Rechtsordnung der Republik

Österreich (Behörden-Überleitungsgesetz

— Behörden-ÜG.), in der Fassung

der Kundmachung vom 11. August 1945,

StGBl. Nr. 126, betreffend die Berichtigung

von Druckfehlern im Staatsgesetzblatt,

des Gesetzes vom 16. November

1945, StGBl. Nr. 236, womit das Behörden-

Überleitungsgesetz vom 20. Juli

1945, StGBl. Nr. 94, ergänzt wird (Behörden-

Überleitungsgesetznovelle), des

Gesetzes vom 13. Dezember 1945, BGBl.

Nr. 23/1946, womit das Gesetz vom

20. Juli 1945, StGBl. Nr. 94 (Behörden-

Überleitungsgesetz — Behörden-ÜG.), abgeändert

wird, des Bundesgesetzes vom

18. Jänner 1946, BGBl. Nr. 64, womit

das Behörden-Überleitungsgesetz vom

20. Juli 1945, StGBl. Nr. 94, abgeändert

wird (Zweite Behörden-Überleitungsgesetz-

Novelle), und des Bundesverfassungsgesetzes

vom 25. Juli 1946, BGBl.

Nr. 142, womit auf dem Gebiete der allgemeinen

Verwaltung Bestimmungen

getroffen werden;

5. Bundesgesetz vom 29. März 1950, BGBl.

Nr. 90, betreffend die Änderung des Verfahrens

zur Kraftloserklärung von Urkunden (Kraftloserklärungsnovelle

1950).

Artikel 3.

(1) Bei der Wiederverlautbarung wurden die

nachstehend angeführten Vorschriften nicht

berücksichtigt

1. Bundesgesetz vom 8. Juni 1934, BGBl. II

Nr. 71, über die Beschlagnahme und den Verfall

des Vermögens wegen verbotener politischer

Betätigung, in der Fassung des Bundesgesetzes,

BGBl. Nr. 213/1935, womit das Beschlagnahmegesetz,

BGBl. II Nr. 71/1934, geändert und

ergänzt wird;

2. Gesetz vom 3. Oktober 1945, StGBl.

Nr. 188, über Maßnahmen zur Wiederherstellung

der österreichischen bürgerlichen Rechtspflege.

(2) Die gegenstandslos gewordenen Übergangsbestimmungen

der Verordnung vom

6. Mai 1922, BGBl. Nr. 265, betreffend Änderung

des Verfahrens zur Kraftloserklärung von

Urkunden, werden nicht wiederverlautbart.

Artikel 4.

(1) Die wiederverlautbarte, im Art. 1 genannte

Rechtsvorschrift ist als „Kraftloserklärungsgesetz

1951" zu bezeichnen.

(2) Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung

wird der Tag der Kundmachung im

Bundesgesetzblatt festgesetzt.

Fragen Sie sich, wie diese Gesetzesbestimmung auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Erlass zusammen mit Rechtsprechung, Kommentaren und verwandten Gesetzesbestimmungen in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →