856. Verordnung: Änderung der Verordnung über die Neufestsetzung der Auslandspostgebühren
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des Weltpostvertrages und der sonstigen Abkommen des Weltpostvereins von Washington 1989, BGBl. Nr. 63/1992, wird gemäß der vom Hauptausschuß des Nationalrates nach § 4 des Gesetzes vom 13. April 1920, StGBl. Nr. 180, erteilten Ermächtigung vom 16. Februar 1950 verordnet
Artikel I
Die Verordnung über die Neufestsetzung der Auslandspostgebühren mit Wirksamkeit vom 1. Februar 1986, BGBl. Nr. 455/1987, in der Fassung der Verordnungen BGBl. Nr. 594/1989, BGBl. Nr. 275/1990, BGBl. Nr. 654/1990, BGBl. Nr. 621/1991 und BGBl. Nr. 864/1993 wird wie folgt geändert
Artikel III § l lautet
„1. Beförderungsgebühren
Die Beförderungsgebühren (Gewichtsgebühren) setzen sich aus den Anfangs- und Endgebührenanteilen der Aufgabe- und Bestimmungsländer und den Durchgangsgebühren der Durchgangsländer zusammen.
Österreichischer Anfangsgebührenanteil je Sendung
Schilling
bis 1 kg .................................. 56,00
über 1 kg bis 3 kg .................................. 62,40
über 3 kg bis 5 kg .................................. 70,40
über 5 kg bis 10 kg .................................. 86,40
über 10 kg bis 15 kg .................................. 107,20
über 15 kg bis 20 kg .................................. 128,00
Österreichischer Endgebührenanteil je Sendung
Sonderziehungsrechte
bis 1 kg .................................... 4,50
über 1 kg bis 3 kg .................................... 5,00
über 3 kg bis 5 kg .................................... 5,50
über 5 kg bis 10 kg .................................... 7,00
über 10 kg bis 15 kg .................................... 8,50
über 15 kg bis 20 kg,.................................... 10,00
Zerbrechliche und sperrige
Pakete ........................................... 50% Zuschlag
zur Gewichtsgebühr
Die im Verkehr mit den einzelnen Ländern geltenden Paketbeförderungsgebühren werden im Post- und Telegraphenverordnungsblatt kundgemacht."
Artikel II
Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 1995 in Kraft.