84. Bundesgesetz: Änderung des Katastrophenfondsgesetzes 1996 und des Bundesfinanzgesetzes 2000
Gesetzestext (3 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel 1
Änderung des Katastrophenfondsgesetzes
Das Katastrophenfondsgesetz 1996, BGBl. Nr. 201, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I
Nr. 78/1999, wird wie folgt geändert
§ 5 Abs. 2 ist folgender Satz anzufügen
„Im Jahr 2000 ist die Rücklage bis zu einem Betrag von 100 Millionen Schilling für die Finanzierung von
Zinsenzuschüssen für Betriebsmittelkredite für nachweislich dürregeschädigte Landwirte unter der
Voraussetzung zu verwenden, dass die Länder einen gleich hohen Betrag zur Verfügung stellen.“
Artikel 2
Änderung des Bundesfinanzgesetzes
Das Bundesfinanzgesetz 2000, BGBl. I Nr. 38/2000, wird wie folgt geändert
Im Artikel VII des BFG 2000 wird der Punkt nach Z 15 durch einen Strichpunkt ersetzt und als Z 16
angefügt
„16. beim Voranschlagsansatz 1/60156 bis zu einem Betrag von 100 Millionen Schilling für die
Finanzierung von Zinsenzuschüssen für Betriebsmittelkredite für nachweislich dürregeschädigte
Landwirte, sofern ein gleich hoher Betrag von den Ländern zur Verfügung gestellt wird.“
Auf Grund des § 12b Abs. 8 des Zivildienstgesetzes 1986 (ZDG), BGBl. Nr. 679, zuletzt geändert
durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 29/1998, wird festgestellt
Im Jahre 1999 hat der durchschnittliche Aufwand des Bundes für einen Zivildienstleistenden
138991,80 S betragen.
Nach Mitteilungen des Generaldirektors der Weltorganisation für geistiges Eigentum haben folgende
weitere Staaten ihre Beitrittsurkunden zum Budapester Vertrag über die internationale Anerkennung der
Hinterlegung von Mikroorganismen für die Zwecke von Patentverfahren (BGBl. Nr. 104/1984, in der
Fassung BGBl. Nr. 315/1984, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. Nr. 260/1989) hinterlegt
Staaten: Datum der Hinterlegung der Beitrittsurkunde
China 1. April 1995
Estland 14. Juni 1996
Griechenland 30. Juli 1993
Irland 15. September 1999
Island 23. Dezember 1994
Israel 26. Jänner 1996
Kanada 21. Juni 1996
Kroatien 25. November 1999
Kuba 19. November 1993
Lettland 29. September 1994
Litauen 9. Februar 1998
Monaco 23. Oktober 1998
Polen 22. Juni 1993
Portugal 16. Juli 1997
Rumänien 25. Juni 1999
Singapur 23. November 1994
Slowenien 12. Dezember 1997
Südafrika 14. April 1997
Trinidad und Tobago 10. Dezember 1993
ehemalige Tschechoslowakei 5. Mai 1989
Türkei 31. August 1998
Ukraine 2. April 1997
Nachstehende Staaten haben erklärt, sich auch weiterhin an den Vertrag gebunden zu erachten
mit Wirksamkeit vom
Moldau 25. Dezember 1991
Slowakei 1. Jänner 1993
Tadschikistan 25. Dezember 1991
Tschechische Republik 1. Jänner 1993