82. Bundesgesetz: Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes
Gesetzestext (3 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, BGBl. Nr. 189/1955, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz
BGBl. I Nr. 41/2002, wird wie folgt geändert
1. Im § 429 Z 2 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 1/2002 wird der Ausdruck „9“ durch den
Ausdruck „12“ ersetzt.
2. Im § 538b Abs. 1 erster Satz entfällt der Ausdruck „in die Kontrollversammlung,“.
3. § 538b Abs. 1 letzter Satz lautet
„Die am 31. Dezember 2002 amtierenden Mitglieder des Überleitungsausschusses bilden ab 1. Jänner
2003 den Vorstand der Pensionsversicherungsanstalt, die zu jenem Zeitpunkt amtierenden Mitglieder des
Überleitungskontrollausschusses bilden ab 1. Jänner 2003 die Kontrollversammlung der Pensionsversicherungsanstalt.“
4. § 538b Abs. 2 vierter Satz lautet
„Der Vorsitzende des Überleitungskontrollausschusses und sein Stellvertreter übernehmen ab 1. Jänner
2003 die Funktionen des Vorsitzenden und des Vorsitzenden-Stellvertreters der Kontrollversammlung der
Pensionsversicherungsanstalt.“
5. § 538c Abs. 1 dritter Satz 1autet
„Im Übrigen finden die §§ 448 und 449 hinsichtlich der Sitzungen des Überleitungsausschusses sinngemäß
Anwendung.“
6. Im § 538c Abs. 1 letzter Satz entfällt der Ausdruck „in seiner Eigenschaft als geschäftsführendes Organ
der Pensionsversicherungsanstalt“.
7. § 538c Abs. 4 lautet
„(4) Die Organisation der Bürogeschäfte des Überleitungsausschusses obliegt bis 31. Mai 2002 dem
leitenden Angestellten der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten, der dabei vom leitenden Angestellten
der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter zu unterstützen ist. Ab 1. Juni 2002 führt der leitende
Angestellte der künftigen Pensionsversicherungsanstalt (§ 538d Abs. 4) die Bürogeschäfte des
Überleitungsausschusses.“
8. Im § 538c Abs. 6 zweiter Satz wird der Ausdruck „in die Verwaltungskörper der Pensionsversicherungsanstalt“
durch den Ausdruck „in den Überleitungsausschuss“ ersetzt.
9. Im § 538c Abs. 6 letzter Satz wird der Ausdruck „bzw. seiner Stellvertreter“ durch den Ausdruck „und
seiner beiden Stellvertreter“ ersetzt.
10. § 538d Abs. 2 Einleitung lautet
„Folgende Beschlüsse aus dem Wirkungsbereich der Verwaltungskörper der Pensionsversicherungsanstalt
der Arbeiter und der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten sind, unbeschadet der aufsichtsbehördlichen
Genehmigungsrechte (§§ 448, 449), allein durch den Überleitungsausschuss zu fassen:“
11. § 538d Abs. 3 bis 6 lauten
„(3) Der Überleitungsausschuss kann, unbeschadet des Abs. 2, sämtliche Entscheidungen, die in den
Aufgabenbereich des Vorstandes (§ 434) der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter oder der Pensionsversicherungsanstalt
der Angestellten fallen und die sich auf die Zusammenführung der beiden Versicherungsträger
auswirken, mit Zustimmung des Bundesministers für soziale Sicherheit und Generationen
und des Bundesministers für Finanzen jederzeit an sich ziehen. Im Übrigen haben die Vorstände der zusammenzuführenden
Versicherungsträger die ihnen nach diesem Bundesgesetz zukommenden Aufgaben
und Obliegenheiten bis 31. Dezember 2002 zu erfüllen.
(4) Der Überleitungsausschuss bestellt für die künftige Pensionsversicherungsanstalt bis zum
31. Mai 2002 mit Wirkung ab 1. Juni 2002 den leitenden Angestellten und dessen ständigen Stellvertreter
sowie mit Wirkung ab 1. Jänner 2003 den leitenden Arzt und dessen ständigen Stellvertreter; darüber
hinaus erlässt er für die Pensionsversicherungsanstalt bis zum 31. Dezember 2002 eine vorläufige Satzung.
Diese tritt unter Bedachtnahme auf § 455 Abs. 1 mit 1. Jänner 2003 in Kraft.
(5) Für die Zeit vom 1. Juni 2002 bis 31. Dezember 2002 führt der leitende Angestellte der künftigen
Pensionsversicherungsanstalt die Bürogeschäfte der zusammenzuführenden Versicherungsträger.
(6) Die Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter und die Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten
haben dem Überleitungsausschuss auf sein Verlangen sämtliche zur Erfüllung der diesem nach
diesem Bundesgesetz übertragenen Aufgaben erforderlichen Mitteilungen zu machen. Der Ausschuss
kann die notwendigen Erhebungen durch eines oder mehrere seiner Mitglieder (Stellvertreter) auch unmittelbar
bei den einzelnen Versicherungsträgern durchführen.“
12. Der bisherige Abs. 6 des § 538d erhält die Bezeichnung „(7)“.
13. Nach § 538d werden folgende §§ 538e bis 538g samt Überschriften eingefügt
„Überleitungskontrollausschuss – Errichtung
§ 538e. (1) Der Überleitungskontrollausschuss wird für die Zeit vom 1. Juli 2002 bis 31. Dezember
2002 errichtet. Er setzt sich zu zwei Dritteln aus Vertretern der Dienstgeber und zu einem Drittel aus
Vertretern der Dienstnehmer zusammen und besteht aus zwölf Mitgliedern, die gemäß den §§ 420 bis 426
bis 15. Juni 2002 neu zu entsenden sind. Dabei ist § 421 mit der Maßgabe anzuwenden, dass sowohl das
Mandatsergebnis (§ 421 Abs. 1) als auch das Ergebnis der Stichtagserhebung (§ 421 Abs. 2 in Verbindung
mit Abs. 4), das der letztmaligen Entsendung in die Verwaltungskörper der Pensionsversicherungsanstalt
der Arbeiter und der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten zu Grunde zu legen war, auch
für die erstmalige Entsendung in den Überleitungskontrollausschuss heranzuziehen ist. Auf die Mitglieder
des Überleitungskontrollausschusses findet § 538c Abs. 2 sinngemäß Anwendung.
(2) Die Mitglieder des Überleitungskontrollausschusses werden erstmals vom Vorsitzenden des
Überleitungsausschusses zur konstituierenden Sitzung in der Weise eingeladen, dass der Überleitungskontrollausschuss
ab 1. Juli 2002 seine Aufgaben und Obliegenheiten nach § 538f wahrnehmen kann. Mit
seinem ersten Zusammentreten ist der Überleitungskontrollausschuss konstituiert. In der konstituierenden
Sitzung wählen die Mitglieder des Ausschusses aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und im Anschluss
daran seinen Stellvertreter. Dieser hat der Gruppe anzugehören, die nicht den Vorsitzenden stellt. Der
Vorsitzende des Überleitungsausschusses führt hiebei den Vorsitz. Der Überleitungskontrollausschuss hat
sich in der konstituierenden Sitzung eine Geschäftsordnung zu geben.
(3) Der zur Ausübung der Tätigkeit des Überleitungskontrollausschusses erforderliche Aufwand ist
je zur Hälfte von der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter und der Pensionsversicherungsanstalt der
Angestellten zu tragen.
Überleitungskontrollausschuss – Aufgaben
§ 538f. (1) Sämtliche ab 1. Juli 2002 gefassten Beschlüsse des Überleitungsausschusses (§ 538d), die
eine im § 437 angeführte Angelegenheit zum Gegenstand haben, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit, unbeschadet
der aufsichtsbehördlichen Befugnisse, der Zustimmung des Überleitungskontrollausschusses.
(2) Stimmt der Überleitungskontrollausschuss einem Beschluss des Überleitungsausschusses nicht
zu, so hat der Überleitungsausschuss unverzüglich über die Angelegenheit erneut zu beschließen; dieser
erneute Beschluss ist zu seiner Wirksamkeit ebenfalls dem Überleitungskontrollausschuss zur Zustimmung
vorzulegen. Stimmt der Überleitungskontrollausschuss auch dem erneuten Beschluss des Überleitungsausschusses
nicht zu, so hat er den Vorsitzenden des Überleitungsausschusses davon unverzüglich in
Kenntnis zu setzen und die Angelegenheit dem Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen
zur Entscheidung vorzulegen. Dieser hat den Beschluss des Überleitungsausschusses entweder zu bestätigen
oder aufzuheben. Ein bestätigter Beschluss des Überleitungsausschusses ist zu vollziehen.
(3) Der Überleitungsausschuss und der leitende Angestellte der künftigen Pensionsversicherungsanstalt
sind verpflichtet, dem Überleitungskontrollausschuss alle Aufklärungen zu geben und alle Belege
und Behelfe vorzulegen, die dieser zur Ausübung seines Zustimmungsrechtes benötigt.
(4) Der Überleitungskontrollausschuss ist berechtigt, an den Sitzungen des Überleitungsausschusses
durch drei Vertreter mit beratender Stimme teilzunehmen. Er ist deshalb von jeder Sitzung des Überleitungsauschusses
in gleicher Weise in Kenntnis zu setzen wie dessen Mitglieder; ebenso sind ihm die
diesen zur Verfügung gestellten Behelfe (Sitzungsprotokolle, Ausweise, Tagesordnungen, Berichte und
andere Unterlagen) zu übermitteln.
(5) Die Kontrollversammlungen der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter und der Pensionsversicherungsanstalt
der Angestellten haben die ihnen gemäß § 436 übertragenen Aufgaben und Obliegenheiten,
soweit sie nicht dem Überleitungskontrollausschuss übertragen sind, bis 31. Dezember 2002
wahrzunehmen.
Mitwirkung der Controllinggruppe
§ 538g. (1) Der beim Hauptverband nach § 32b eingerichteten Controllinggruppe obliegt die Prüfung
der Maßnahmen zur Zusammenführung der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter und der Pensionsversicherungsanstalt
der Angestellten im Zusammenhang mit
1. den Zielvereinbarungen nach § 32a und
2. den in diesem Bundesgesetz festgelegten Zielen betreffend die Vollziehung der Sozialversicherung
unter Zuhilfenahme der vorzulegenden Finanzcontrolling-, Kosten- und Leistungsberichte und der Informationstechnologie-
Berichte. Der Vorsitzende des Überleitungsausschusses hat die Ergebnisse der Controllinggruppe
dem Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen zu übermitteln.
(2) Die Controllinggruppe ist berechtigt, an den Sitzungen des Überleitungsausschusses und des
Überleitungskontrollausschusses sowie ab 1. Jänner 2003 an den Sitzungen des Vorstandes und der Kontrollversammlung
der Pensionsversicherungsanstalt durch einen Vertreter mit beratender Stimme teilzunehmen.
Sie ist deshalb von jeder Sitzung des Überleitungsausschusses und des Überleitungskontrollausschusses
in gleicher Weise in Kenntnis zu setzen wie dessen Mitglieder; ebenso sind ihr die diesen zur
Verfügung gestellten Behelfe (Sitzungsprotokolle, Ausweise, Tagesordnungen, Berichte und andere Unterlagen)
zu übermitteln.“
14. Nach § 597 wird folgender § 598 samt Überschrift angefügt
„Schlussbestimmungen zum Bundesgesetz BGBl. I Nr. 82/2002
§ 598. Es treten in Kraft
1. mit 1. Mai 2002 die §§ 538d Abs. 4 und 5 sowie 538e samt Überschrift in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. I Nr. 82/2002;
2. mit 1. Juli 2002 die §§ 538b Abs. 1 und 2, 538c Abs. 1 dritter und letzter Satz sowie Abs. 4 und 6
letzter Satz, 538d Abs. 2, 3, 6 und 7, 538f samt Überschrift und 538g samt Überschrift in der
Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 82/2002;
3. rückwirkend mit 1. Jänner 2002 § 538c Abs. 6 zweiter Satz in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. I Nr. 82/2002.“
Auf Grund des § 8 Abs. 5 lit. d des Übergangsgesetzes vom 1. Oktober 1920, BGBl. Nr. 368/1925,
in der Fassung des Bundesverfassungsgesetzes BGBl. I Nr. 64/1997 und der Kundmachung BGBl. I
Nr. 194/1999 wird mit Zustimmung der Steiermärkischen Landesregierung verordnet
Zusammenlegung von Bezirksgerichten
§ 1. Folgende in der Steiermark gelegene Bezirksgerichte werden zusammengelegt
Aufnehmende Bezirksgerichte
Bad Aussee Irdning
Birkfeld Weiz
Eibiswald Deutschlandsberg
Eisenerz Leoben
Gröbming Schladming
Kindberg Mürzzuschlag
Mariazell Bruck an der Mur
Mureck Bad Radkersburg
Neumarkt in Steiermark Murau
Oberwölz Murau
Rottenmann Liezen
Wildon Leibnitz
Sprengel der Bezirksgerichte
§ 2. In der Steiermark bestehen folgende Bezirksgerichte, deren Sprengel nachgenannte Gemeinden
umfassen
Bezirksgericht Gemeinden
1. Bruck an der Mur Aflenz Kurort, Aflenz Land, Breitenau am Hochlantsch, Bruck
an der Mur, Etmißl, Frauenberg, Gußwerk, Halltal, Kapfenberg,
Mariazell, Oberaich, Parschlug, Pernegg an der Mur, Sankt
Lorenzen im Mürztal, Sankt Ilgen, Sankt Katharein an der Laming,
Sankt Marein im Mürztal, Sankt Sebastian, Thörl, Tragöß,
Turnau.
2. Deutschlandsberg Aibl, Deutschlandsberg, Eibiswald, Frauental an der Laßnitz,
Freiland bei Deutschlandsberg, Garanas, Gressenberg, Groß
Sankt Florian, Großradl, Hollenegg, Kloster, Limberg bei Wies,
Osterwitz, Pitschgau, Pölfing-Brunn, Preding, Sankt Martin im
Sulmtal, Sankt Oswald ob Eibiswald, Sankt Peter im Sulmtal,
Schwanberg, Soboth, Sulmeck-Greith, Trahütten, Unterbergla,
Wernersdorf, Wettmannstätten, Wielfresen, Wies.
3. Feldbach Auersbach, Aug-Radisch, Bad Gleichenberg, Bairisch Kölldorf,
Baumgarten bei Gnas, Breitenfeld an der Rittschein, Edelsbach
Bezirksgericht Gemeinden
bei Feldbach, Edelstauden, Eichkögl, Fehring, Feldbach, Fladnitz
im Raabtal, Frannach, Frutten-Gießelsdorf, Glojach, Gnas,
Gniebing-Weißenbach, Gossendorf, Grabersdorf, Hatzendorf,
Hohenbrugg-Weinberg, Jagerberg, Johnsdorf-Brunn, Kapfenstein,
Kirchbach in Steiermark, Kirchberg an der Raab, Kohlberg,
Kornberg bei Riegersburg, Krusdorf, Leitersdorf im Raabtal,
Lödersdorf, Maierdorf, Merkendorf, Mitterlabill, Mühldorf
bei Feldbach, Oberdorf am Hochegg, Oberstorcha, Paldau,
Perlsdorf, Pertlstein, Petersdorf II, Pirching am Traubenberg,
Poppendorf, Raabau, Raning, Riegersburg, Sankt Anna am Aigen,
Sankt Stefan im Rosental, Schwarzau im Schwarzautal,
Stainz bei Straden, Studenzen, Trautmannsdorf in Oststeiermark,
Unterauersbach, Unterlamm, Zerlach.
4. Frohnleiten Deutschfeistriz, Frohnleiten, Großstübing, Peggau, Röthelstein,
Schrems bei Frohnleiten, Semriach, Tulwitz, Tyrnau, Übelbach.
5. Fürstenfeld Altenmarkt bei Fürstenfeld, Blumau in Steiermark, Burgau,
Fürstenfeld, Großsteinbach, Großwilfersdorf, Hainersdorf, Ilz,
Loipersdorf bei Fürstenfeld, Nestelbach im Ilztal, Ottendorf an
der Rittschein, Söchau, Stein, Übersbach.
6. Gleisdorf Albersdorf-Prebuch, Gersdorf an der Feistritz, Gleisdorf, Hirnsdorf,
Hofstätten an der Raab, Ilztal, Kulm bei Weiz, Labuch,
Laßnitzthal, Ludersdorf-Wilfersdorf, Markt Hartmannsdorf,
Nitscha, Oberrettenbach, Pischelsdorf in der Steiermark, Preßguts,
Reichendorf, Sankt Margarethen an der Raab, Sinabelkirchen,
Ungerdorf.
7. Graz
(BG für Zivilrechtssachen/
BG für Strafsachen/
Jugendgericht)
Attendorf, Brodingberg, Dobl, Edelsgrub, Eggersdorf bei Graz,
Eisbach, Feldkirchen bei Graz, Fernitz, Gössendorf, Grambach,
Gratkorn, Gratwein, Gschnaidt, Graz, Hart bei Graz, Haselsdorf-
Tobelbad, Hausmannstätten, Hitzendorf, Höf-Präbach, Judendorf
-Straßengel, Kainbach, Kalsdorf bei Graz, Krumegg, Kumberg,
Langegg bei Graz, Laßnitzhöhe, Lieboch, Mellach, Nestelbach
bei Graz, Pirka, Purgstall bei Eggersdorf, Raaba, Rohrbach-
Steinberg, Sankt Bartholomä, Sankt Marein bei Graz, Sankt
Oswald bei Plankenwarth, Sankt Radegund bei Graz, Seiersberg,
Stattegg, Stiwoll, Thal, Unterpremstätten, Vasoldsberg,
Weinitzen, Werndorf, Wundschuh, Zettling, Zwaring-Pöls.
8. Hartberg Bad Waltersdorf, Blaindorf, Buch-Geiseldorf, Dechantskirchen,
Dienersdorf, Ebersdorf, Eichberg, Friedberg, Grafendorf bei
Hartberg, Greinbach, Großhart, Hartberg, Hartberg-Umgebung,
Hartl, Hofkirchen bei Hartberg, Kaibing, Kaindorf, Lafnitz,
Limbach bei Neudau, Mönichwald, Neudau, Pinggau, Pöllau,
Pöllauberg, Puchegg, Rabenwald, Riegersberg, Rohrbach an der
Lafnitz, Rohr bei Hartberg, Saifen-Boden, Sankt Jakob im Walde,
Sankt Johann bei Herberstein, Sankt Johann in der Haide,
Sankt Lorenzen am Wechsel, Sankt Magdalena am Lemberg,
Schachen bei Vorau, Schäffern, Schlag bei Thalberg, Schönegg
bei Pöllau, Sebersdorf, Siegersdorf bei Herberstein, Sonnhofen,
Stambach, Stubenberg, Tiefenbach bei Kaindorf, Vorau, Vornholz,
Waldbach, Wenigzell, Wörth an der Lafnitz.
9. Irdning Aigen im Ennstal, Altaussee, Bad Aussee, Bad Mitterndorf,
Donnersbach, Donnersbachwald, Grundlsee, Irdning, Nieder-
öblarn, Pichl-Kainisch, Pürgg-Trautenfels, Stainach, Tauplitz,
Wörschach.
10. Judenburg Amering, Bretstein, Eppenstein, Fohnsdorf, Hohentauern, Judenburg,
Maria Buch-Feistritz, Obdach, Oberkurzheim, Ober-
Bezirksgericht Gemeinden
weg, Oberzeiring, Pöls, Pusterwald, Reifling, Reisstraße, Sankt
Anna am Lavantegg, Sankt Georgen ob Judenburg, Sankt Johann
am Tauern, Sankt Oswald-Möderbrugg, Sankt Peter ob Judenburg,
Sankt Wolfgang-Kienberg, Unzmarkt-Frauenburg, Weißkirchen
in Steiermark, Zeltweg.
11. Knittelfeld Apfelberg, Feistritz bei Knittelfeld, Flatschach, Gaal, Großlobming,
Kleinlobming, Knittelfeld, Kobenz, Rachau, Sankt Lorenzen
bei Knittelfeld, Sankt Marein bei Knittelfeld, Sankt Margarethen
bei Knittelfeld, Seckau, Spielberg bei Knittelfeld.
12. Leibnitz Allerheiligen bei Wildon, Arnfels, Berghausen, Breitenfeld am
Tannenriegel, Ehrenhausen, Eichberg-Trautenburg, Empersdorf,
Gabersdorf, Gamlitz, Glanz an der Weinstraße, Gleinstätten,
Gralla, Großklein, Hainsdorf im Schwarzautal, Heiligenkreuz am
Waasen, Heimschuh, Hengsberg, Kaindorf an der Sulm, Kitzeck
im Sausal, Lang, Lebring-Sankt Margarethen, Leibnitz, Leutschach,
Oberhaag, Obervogau, Pistorf, Ragnitz, Ratsch an der
Weinstraße, Retznei, Sankt Andrä-Höch, Sankt Georgen an der
Stiefling, Sankt Johann im Saggautal, Sankt Nikolai im Sausal,
Sankt Nikolai ob Draßling, Sankt Ulrich am Waasen, Sankt Veit
am Vogau, Schloßberg, Seggauberg, Spielfeld, Stocking, Straß
in Steiermark, Sulztal an der Weinstraße, Tillmitsch, Vogau,
Wagna, Weitendorf, Wildon, Wolfsberg im Schwarzautal.
13. Leoben Eisenerz, Gai, Hafning bei Trofaiach, Hieflau, Kalwang, Kammern
im Liesingtal, Kraubath an der Mur, Leoben, Mautern in
Steiermark, Niklasdorf, Proleb, Radmer, Sankt Michael in Obersteiermark,
Sankt Peter-Freienstein, Sankt Stefan ob Leoben,
Traboch, Trofaiach, Vordernberg, Wald am Schoberpaß.
14. Liezen Admont, Altenmarkt bei Sankt Gallen, Ardning, Gaishorn am
See, Gams bei Hieflau, Hall, Johnsbach, Landl, Lassing, Liezen,
Oppenberg, Palfau, Rottenmann, Sankt Gallen, Selzthal,
Treglwang, Trieben, Weißenbach an der Enns, Weißenbach bei
Liezen, Weng bei Admont, Wildalpen.
15. Murau Dürnstein in Steiermark, Falkendorf, Frojach-Katsch, Krakaudorf,
Krakauhintermühlen, Krakauschatten, Kulm am Zirbitz,
Laßnitz bei Murau, Mariahof, Mühlen, Murau, Neumarkt in
Steiermark, Niederwölz, Oberwölz Stadt, Oberwölz Umgebung,
Perchau am Sattel, Predlitz-Turrach, Ranten, Rinegg, Sankt
Blasen, Sankt Georgen ob Murau, Sankt Lambrecht, Sankt Lorenzen
bei Scheifling, Sankt Marein bei Neumarkt, Sankt Peter
am Kammersberg, Sankt Ruprecht ob Murau, Scheifling, Schöder,
Schönberg-Lachtal, Stadl an der Mur, Stolzalpe, Teufenbach,
Triebendorf, Winklern bei Oberwölz, Zeutschach.
16. Mürzzuschlag Allerheiligen im Mürztal, Altenberg an der Rax, Ganz, Kapellen,
Kindberg, Krieglach, Langenwang, Mitterdorf im Mürztal,
Mürzhofen, Mürzsteg, Mürzzuschlag, Neuberg an der Mürz,
Spital am Semmering, Stanz im Mürztal, Veitsch, Wartberg im
Mürztal.
17. Bad Radkersburg Bad Radkersburg, Bierbaum am Auersbach, Deutsch Goritz,
Dietersdorf am Gnasbach, Eichfeld, Gosdorf, Halbenrain, Hof
bei Straden, Klöch, Mettersdorf am Saßbach, Mureck, Murfeld,
Radkersburg Umgebung, Ratschendorf, Sankt Peter am Ottersbach,
Straden, Tieschen, Trössing, Weinburg am Saßbach.
18. Schladming Aich, Gössenberg, Gröbming, Großsölk, Haus, Kleinsölk, Michaelerberg,
Mitterberg, Öblarn, Pichl-Preunegg, Pruggern,
Bezirksgericht Gemeinden
Ramsau am Dachstein, Rohrmoos-Untertal, Sankt Martin am
Grimming, Sankt Nikolai im Sölktal, Schladming.
19. Stainz Bad Gams, Georgsberg, Greisdorf, Gundersdorf, Lannach,
Marhof, Rassach, Sankt Josef (Weststeiermark), Sankt Stefan ob
Stainz, Stainz, Stainztal, Stallhof.
20. Voitsberg Bärnbach, Edelschrott, Gallmannsegg, Geistthal, Gößnitz, Graden,
Hirschegg, Kainach bei Voitsberg, Köflach, Kohlschwarz,
Krottendorf-Gaisfeld, Ligist, Maria Lankowitz, Modriach,
Mooskirchen, Pack, Piberegg, Rosental an der Kainach, Salla,
Sankt Johann-Köppling, Sankt Martin am Wöllmißberg, Söding,
Södingberg, Stallhofen, Voitsberg.
21. Weiz Anger, Arzberg, Baierdorf bei Anger, Birkfeld, Etzersdorf-
Rollsdorf, Feistritz bei Anger, Fischbach, Fladnitz an der Teichalm,
Floing, Gasen, Gschaid bei Birkfeld, Gutenberg an der
Raabklamm, Haslau bei Birkfeld, Hohenau an der Raab,
Koglhof, Krottendorf, Miesenbach bei Birkfeld, Mitterdorf an
der Raab, Mortantsch, Naas, Naintsch, Neudorf bei Passail, Passail,
Puch bei Weiz, Ratten, Rettenegg, Sankt Kathrein am Hauenstein,
Sankt Kathrein am Offenegg, Sankt Ruprecht an der
Raab, Stenzengreith, Strallegg, Thannhausen, Unterfladnitz,
Waisenegg, Weiz.
In-Kraft-Treten
§ 3. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 2002 in Kraft.
(2) Die Verordnung der Bundesregierung über die Sprengel der in der Steiermark gelegenen Bezirksgerichte,
BGBl. Nr. 32/1971, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. Nr. 421/1979, tritt mit
Ablauf des 30. Juni 2002 außer Kraft.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten ihre
Ratifikations-, Annahme- bzw. Beitrittsurkunden zum Abkommen über die Einfuhr von Gegenständen
erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters (BGBl. Nr. 180/1958, letzte Kundmachung
des Geltungsbereichs BGBl. Nr. 327/1994) hinterlegt
Staaten: Datum der Hinterlegung der
Ratifikations-, Annahme- bzw.
Beitrittsurkunde
Bulgarien 14. März 1997
Estland 1. August 2001
Lettland 20. November 2001
Litauen 21. August 1998
Moldau 3. September 1998
Russische Föderation 7. Oktober 1994
Slowakei 9. Juni 1997
Tschechische Republik 22. August 1997
Uruguay 20. April 1999
Nachstehende Staaten haben erklärt, sich auch weiterhin an das Abkommen gebunden zu erachten
mit Wirksamkeit vom
Jugoslawien 27. April 1992
die ehemalige jugoslawische
Republik Mazedonien
17. November 1991
Simbabwe 18. April 1980
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zufolge findet auf Grund
von Erklärungen des Vereinigten Königreichs und der Volksrepublik China das Abkommen auf die Sonderverwaltungsregion
Hongkong weiterhin Anwendung.