82. Kundmachung: Aufhebung von Bestimmungen der Rundfunkverordnung sowie von Bestimmungen der Verordnung über Privatfernmeldeanlagen durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 139 Abs. 2 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 und
gemäß § 60 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 16. Dezember 1971, Zl. G 12/71,
G 33/71-9, V 14/71, V 15/71, V 31/71, V 32/71
aus der Verordnung des Bundesministeriums für
Verkehr und Elektrizitätswirtschaft vom 23. November
1965, BGBl. Nr. 333, über die Errichtung
und den Betrieb von Rundfunk- und Fernsehrundfunk-
Empfangsanlagen (Rundfunkverordnung)
im § 2 Abs. 2 lit. a die Worte
„ . . . die Rundfunk-Hauptbewilligung und ..."
und im § 7 Abs. 1 die Worte: „ ... eine Rundfunk-
Empfangsanlage (Rundfunk-Hauptbewilligung)..."
sowie aus der Verordnung des Bundesministeriums
für Verkehr und Elektrizitätswirtschaft
vom 18. September 1961, BGBl.
Nr. 239, über Privatfernmeldeanlagen § 11
Abs. 1 und Abs. 2 lit. c und § 18 als gesetzwidrig
aufgehoben.
(2) Die Aufhebung wird mit dem Ablauf des
31. Mai 1972 wirksam.