82. Bundesgesetz: 12. Novelle zum Gewerblichen Selbständigen-Pensionsversicherungsgesetz
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
Das Gewerbliche Selbständigen-Pensionsversicherungsgesetz,
BGBl. Nr. 292/1957, in der
Fassung der Bundesgesetze BGBl. Nr. 157/1958,
BGBl. Nr. 65/1959, BGBl. Nr. 291/1959, BGBl.
Nr. 169/1960, BGBl. Nr. 295/1960, BGBl. Nr. 14/
1962, BGBl. Nr. 324/1962, BGBl. Nr. 86/1963,
BGBl. Nr. 185/1963, BGBl. Nr. 254/1963, BGBl.
Nr. 321/1963 und BGBl. Nr. 302/1964, wird
abgeändert wie folgt
§ 89 Abs. 3 hat zu lauten
„(3) Der Richtsatz beträgt
ab 1. Mai ab 1. Juli
1965 1965
a) für Pensionsberechtigte aus
eigener Pensionsversicherung 880 S 915 S,
b) für Pensionsberechtigte auf
Witwen(Witwer)pension ... 880 S 915 S,
c) für Pensionsberechtigte auf
Waisenpension
aa) bis zur Vollendung des
24. Lebensjahres 330 S 345 S,
falls beide Elternteile
verstorben sind 500 S 520 S,
bb) nach Vollendung des
24. Lebensjahres 585 S 605 S,
falls beide Elternteile
verstorben sind 880 S 915 S.
Der Richtsatz nach lit. a erhöht sich für die
Ehegattin (den erwerbsunfähigen Ehegatten) um
350 S und für jedes Kind (§ 70) um 100 S,
sofern diese Personen überwiegend vom Pensionsberechtigten
erhalten werden."
Artikel II
Die auf Grund der Bestimmungen des Artikels
I gebührende Ausgleichszulage ist von
Amts wegen festzustellen.
Artikel III
Dieses Bundesgesetz tritt mit dem 1. Mai 1965
in Kraft.
Artikel IV
Mit der Vollziehung ist das Bundesministerium
für soziale Verwaltung betraut.