81. Kundmachung: Vollständige beziehungsweise teilweise Aufhebung von Erlässen des Bundesministeriums für soziale Verwaltung durch den Verfassungsgerichtshof.
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Artikel 139 Abs. 2 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 in Verbindung
mit § 2 Abs. 1 lit. g des Bundesgesetzes
über das Bundesgesetzblatt, BGBl. Nr. 33/1920,
wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 18. Dezember 1959, V 18, 19, 20/
59/10, die als Verordnungen zu wertenden Erlässe
des Bundesministeriums für soziale Verwaltung,
und zwar
a) vom 26. April 1946, Zl. 8842/III/7/1946
(Amtliche Nachrichten des Bundesministeriums
für soziale Verwaltung Nr. 4 vom
15. Mai 1946, Seite 71),
b) vom 9. Jänner 1948, Zl. 147.367/III/7/47
(Amtliche Nachrichten des Bundesministeriums
für soziale Verwaltung Nr. 2 vom
31. Jänner 1948, Seite 29), jedoch nur vorletzter
Satz des Einleitungssatzes „Vor
allem wird die Beschäftigungsgenehmigung
und die Arbeitserlaubnis zusammengelegt
und auf den Befreiungsschein verzichtet"
und Punkt 1 „Antragstellung", dieser ohne
den zweiten Absatz,
c) vom 20. Juni 1951, Zl. 74.050/III/7/51
(Amtliche Nachrichten des Bundesministeriums
für soziale Verwaltung Nr. 7/8
vom 30. Juni 1951, Seite 160),
als gesetzwidrig aufgehoben.
(2) Diese Aufhebung wird mit dem Ablauf des
15. Juni 1960 wirksam.