818. Kundmachung: Kundmachung gemäß § 16 Abs. 6 des Mietrechtsgesetzes
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß § 16 Abs. 6 des Bundesgesetzes über das Mietrecht, BGBl. Nr. 520/1981 (MRG), zuletzt geändert durch das 3. Wohnrechtsänderungsgesetz, BGBl. Nr. 800/1993, wird auf Grund der Verlautbarung des Österreichischen Statistischen Zentralamtes vom 19 September 1994 kundgemacht, daß sich die in § 16 Abs. 5, § 15 a Abs. 3 und § 45 Abs. 1 und 1 a MRG genannten Beträge wie folgt erhöht haben.
1. § 16 Abs. 5 MRG
In § 16 Abs. 5 MRG
a) von 7,40 S auf 8,20 S und
b) von 14,80 S auf 16,40 S.
2. § 15 a Abs. 3 MRG
a) In Z 1 von 29,60 S auf 32,80 S,
b) in Z 2 von 22,20 S auf 24,60 S,
c) in Z 3 von 14,80 S auf 16,40 S und
d) in Z 4 von 7,40 S auf 8,20 S.
3. § 45 Abs. 1 MRG
In § 45 Abs. 1 MRG
a) von 19,70 S auf 21,80 S,
b) von 14,80 S auf 16,40 S,
c) von 9,90 S auf 11,— S und
d) von 7,40 S auf 8,20 S.
4. § 45 Abs. 1 a MRG
In § 45 Abs. 1 a MRG von 29,60 S auf 32,80 S.
Diese Erhöhung wird am 1 November 1994 mietrechtlich wirksam (§ 16 Abs. 6 dritter Satz MRG).
Berechtigt eine Wertsicherungsvereinbarung den Vermieter zu einer Erhöhung des Hauptmietzinses (§ 16 Abs. 9 MRG) oder verlangt der Vermieter auf Grund der Indexveränderung einen höheren
Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag als bisher (§ 45 Abs. 1 und 1 a MRG), so hat der Hauptmieter dem Vermieter den erhöhten Hauptmietzins (den erhöhten Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag) von dem auf das Wirksamwerden der Indexveränderung folgenden Zinstermin an (das ist bei gesetzlicher Mietzinsfälligkeit nach § 15 Abs. 3 MRG frühestens der 1 Dezember 1994) zu entrichten, wenn der Vermieter dem Hauptmieter in einem nach dem 1 November 1994 ergehenden Schreiben, jedoch spätestens 14 Tage vor dem Termin, sein darauf gerichtetes Erhöhungsbegehren bekanntgibt.