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80. Verordnung: Änderung der Studienordnung für die Studienrichtung Erdwissenschaften

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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 80. Verordnung: Änderung der Studienordnung für die Studienrichtung Erdwissenschaften

Auf Grund der §§ 1 bis 10, 12, 18, 20 und 21 des

Bundesgesetzes vom 30. Juni 1971, BGBl. Nr. 326,

über geisteswissenschaftliche und naturwissenschaftliche

Studienrichtungen in der Fassung des

Bundesgesetzes BGBl. Nr. 477/1979 in Verbindung

mit den Bestimmungen des Allgemeinen Hochschul-

Studiengesetzes, BGBl. Nr. 177/1966, in der

Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 332/1981

wird verordnet

Die Verordnung vom 25. März 1976, BGBl.

Nr. 128, über die Studienordnung für die Studienrichtung

Erdwissenschaften wird wie folgt geändert

1. § 1 hat zu lauten

„(1) Die Studienrichtung Erdwissenschaften

umfaßt folgende Studienzweige

a) Mineralogie — Kristallographie;

b) Petrologie;

c) Geochemie und Lagerstättenlehre;

d) Technische Mineralogie;

e) Geologie;

f) Technische Geologie;

g) Montangeologie;

h) Paläontologie.

(2) Der erste Studienabschnitt Erdwissenschaften

ist für sämtliche Studienzweige an der Formal-

und Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität

Wien und an der Naturwissenschaftlichen

Fakultät der Universitäten Graz, Innsbruck und

Salzburg einzurichten.

(3) Im zweiten Studienabschnitt sind folgende

Studienzweige einzurichten

a) Mineralogie — Kristallographie an der Formal-

und Naturwissenschaftlichen Fakultät

der Universität Wien und an der Naturwissenschaftlichen

Fakultät der Universität Graz;

b) Petrologie an der Formal- und Naturwissenschaftlichen

Fakultät der Universität Wien

sowie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät

der Universitäten Graz, Innsbruck und

Salzburg;

c) Geologie an der Formal- und Naturwissenschaftlichen

Fakultät der Universität Wien

sowie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät

der Universitäten Graz, Innsbruck und

Salzburg;

d) Technische Geologie an der Formal- und

Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität

Graz gemeinsam mit der Technisch-

Naturwissenschaftlichen Fakultät der Technischen

Universität Graz;

e) Paläontologie an der Formal- und Naturwissenschaftlichen

Fakultät der Universität Wien

sowie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät

der Universität Graz und Innsbruck;

f) Montangeologie an der Formal- und Naturwissenschaftlichen

Fakultät der Universität

Wien gemeinsam mit der Naturwissenschaftlichen

Fakultät der Universität Graz und der

Montanuniversität Leoben.

(4) Die Einrichtung der Studienzweige „Geochemie

und Lagerstättenlehre" sowie „Technische

Mineralogie" wird den Gegenstand einer gesonderten

Verordnung bilden."

2. § 6 Abs. 4 lit. d hat zu lauten

3. Dem § 6 Abs. 4 ist folgende lit. f anzufügen

4. § 8 Abs. 2 lit. d hat zu lauten

„d) Die erfolgreiche Ablegung von Vorprüfungen

aus den in § 6 Abs. 4 lit. a Z 3 und 4, lit. b Z 3

bis 5, lit. c Z 3 bis 5, lit. d Z 3, lit. e Z 3 und 4 bzw.

lit. f Z 6 genannten Fächern;"

5. § 9 Abs. 1 lit. d hat zu lauten

„d) Studienzweig „Technische Geologie"

1. Historische Geologie und Regionale

Geologie;

2. Allgemeine und Technische Geologie;

3. ein Wahlfach gemäß § 6 Abs. 4

lit. d Z 4;

4. ein weiteres Wahlfach gemäß § 6

Abs. 4 lit. d Z 4;"

6. Dem § 9 Abs. 1 ist folgende lit. f anzufügen

„f) Studienzweig „Montangeologie"

1. Allgemeine und angewandte Geologie

2. Angewandte Lagerstättenkunde

3. Angewandte Geophysik

4. Angewandte Geochemie

5. Grundzüge des Berg- und Erdölwesens

6. ein Wahlfach gemäß § 6 Abs. 4

lit. fZ7"

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