800. Kundmachung: 18. Novelle der Bundesbahn-Pensionsordnung 1966
Gesetzestext (1 Artikel)
Mit Zustimmung des Hauptausschusses des
Nationalrates vom 19. Dezember 1990 (Gesetz vom
13. April 1920, StGBl. Nr. 180) wird kundgemacht
Artikel I
Die Bundesbahn-Pensionsordnung 1966, BGBl.
Nr. 313, zuletzt geändert durch die Kundmachung
BGBl. Nr. 626/1989, wird wie folgt abgeändert
1. Nach § 16 Abs. 2 wird folgender Abs. 2 a
eingefügt
„(2 a) Hat das Kind eines verstorbenen Beamten,
das das 25. Lebensjahr, aber noch nicht das
27. Lebensjahr vollendet hat, gemäß § 6 Abs. 2 lit. f
des Familienlastenausgleichsgesetzes, BGBl.
Nr. 376/1967, Anspruch auf Familienbeihilfe, so
gelten die Voraussetzungen des Abs. 2 dritter Satz
als erfüllt. Abs. 1 letzter Satz wird dadurch nicht
berührt."
2. § 49 Abs. 2 lit. b lautet:„
b) soweit als Ruhegenußvordienstzeit die Zeit
der Erfüllung einer inländischen Zivil- oder
Wehrdienstpflicht (§ 46 Abs. 2 lit. d) oder die
Zeit eines Karenzurlaubes nach den §§ 15 bis
15 b und 15 d MSchG oder nach den §§ 2 bis
5 und 9 EKUG angerechnet worden ist,"
Artikel II
§ 36 a der Bundesbahn-Pensionsordnung 1966 in
der Fassung der 17. Novelle, BGBl. Nr. 626/1989,
bleibt über den 31. Dezember 1990 hinaus weiter in
Kraft; er tritt mit 31. Dezember 1991 außer Kraft.
Artikel III
Artikel I tritt mit 1. Juli 1990 in Kraft.