77. Verordnung: Änderung der Sprengel von Bezirksgerichten in der Stadt Wien.
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 8 Abs. 5 lit. d des Übergangsgesetzes
vom 1. Oktober 1920 in der Fassung des
BGBl. Nr. 368 vom Jahre 1925 wird mit Zustimmung
der Wiener Landesregierung verordnet
§ 1. Die Katastralgemeinde Albern wird aus
dem Sprengel des Bezirksgerichtes Innere Stadt
Wien ausgeschieden und dem Sprengel des Bezirksgerichtes
Favoriten zugewiesen.
§ 2. Die innerhalb der Tiergartenmauer gelegenen
Gebietsteile der Katastralgemeinden
Kalksburg und Mauer werden aus dem Sprengel
des Bezirksgerichtes Liesing ausgeschieden und
dem Sprengel des Bezirksgerichtes Hietzing zugewiesen.
§ 3. Der in § 1 lit. h der Verordnung vom
28. Juli 1954, BGBl. Nr. 200, genannte ehemals
zur Katastralgemeinde Klosterneuburg gehörige
Gebietsteil wird aus dem Sprengel des Bezirksgerichtes
Floridsdorf ausgeschieden und dem
Sprengel des Bezirksgerichtes Döbling zugewiesen.
§ 4. Diese Verordnung tritt mit 1. Mai 1956
in Kraft.