76. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Schulpflichtgesetzes
Gesetzestext (1 Artikel)
Artikel I
Auf Grund des Art. 49 a B-VG wird in der
Anlage das Schulpflichtgesetz, BGBL Nr. 241/
1962, wiederverlautbart.
Artikel II
Bei der "Wiederverlautbarung werden die Änderungen
und Ergänzungen berücksichtigt, die sich
aus folgenden Rechtsvorschriften ergeben
1. Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom
30. Oktober 1963, BGBl. Nr. 267, betreffend die
Berichtigung von Druckfehlern im Bundesgesetzblatt,
Z 8;
2. Bundesgesetz vom 29. April 1975, BGBl.
Nr. 322, mit dem das Schulpflichtgesetz geändert
wird;
3. Bundesgesetz vom 2. Juni 1978, BGBl.
Nr. 232, mit dem das Berufsausbildungsgesetz
geändert wird, Art. II Z 2;
4. Bundesgesetz vom 30. Juni 1982, BGBl.
Nr. 366, mit dem das Schulpflichtgesetz geändert
wird.
Artikel III
Die gegenstandslos gewordenen §§ 25, 26 und 27
werden als nicht mehr geltend festgestellt.
Artikel IV
Im Hinblick auf Art. I Z 1 des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 439/1984 wird der Ausdruck „Bundesminister
für Unterricht und Kunst" durch „Bundesminister
für Unterricht, Kunst und Sport" ersetzt
und grammatisch der jeweiligen Bestimmung angepaßt.
Artikel V
(1) In folgenden Bestimmungen werden verschiedene
überholte terminologische Wendungen, veraltete
Schreibweisen und sonstige Unstimmigkeiten
richtiggestellt
§§ 8 Abs. 2 (Beistrichsetzung), 10 Abs. 2, 23
Abs. 1 und 2 (Beistrichsetzung), 24 Abs. 3, 29
Abs. 1 und 2 Einleitungssatz, 29 Abs. 2 (Beistrichsetzung)
und 30 Abs. 1 und 2.
(2) Die überholten terminologischen Wendungen
„die Bestimmungen des" und „finden Anwendung"
werden durch einfachere Wendungen
ersetzt.
(3) Die Schreibweise von Gliederungsbezeichnungen,
Überschriften und Abkürzungen wird der
heute üblichen Schreibweise angepaßt.
(4) Der überholte Gebrauch des Dativ-„e" wird
dem heute üblichen Gebrauch angepaßt.
Artikel VI
Im wiederverlautbarten Text werden folgende
bisherige Gliederungsbezeichnungen wie folgt
geändert
Artikel VII
Das Schulpflichtgesetz wird mit dem Titel „Bundesgesetz
über die Schulpflicht (Schulpflichtgesetz
1985)" wiederverlautbart.