714. Kundmachung: Aufhebung einiger Worte in § 13 Abs. 3 und 6 des Viehwirtschaftsgesetzes 1983 sowie in Art. IV Abs. 2 der Viehwirtschaftsgesetz-Novelle 1987 durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß
§§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 29. September 1990, G 72/90-6, dem
Bundeskanzler zugestellt am 25. Oktober 1990, die
Wortfolge „der Ehegatte des Betriebsinhabers",
sowie im Anschluß an das Wort „großjährigen" die
Wortfolge „Kinder und" in § 13 Abs. 3 des
Viehwirtschaftsgesetzes 1983, BGBl. Nr. 621, in der
Fassung der Viehwirtschaftsgesetz-Novelle 1987,
BGBl. Nr. 325, ferner dieselben Wortfolgen in § 13
Abs. 6 des Viehwirtschaftsgesetzes 1983 in der
Fassung der Viehwirtschaftsgesetz-Novelle 1988,
BGBl. Nr. 332, sowie die Wortfolgen „des Ehegatten"
und (im Anschluß an das Wort „großjährigen")
„Kinder und" in Art. IV Abs. 2 der Viehwirtschaftsgesetz-
Novelle 1987, als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten
nicht wieder in Kraft.