704. Verordnung: Feststellung der Eignung von Vereinen zur Namhaftmachung von Sachwaltern und Patientenanwälten
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund der §§ 1 und 2 des Vereinssachwalter-
und Patientenanwaltsgesetzes, BGBl. Nr. 156/1990,
wird verordnet
Eignung des Vereins für Sachwalterschaft
§ 1. (1) Die Eignung des Vereins „Verein für
Sachwalterschaft", Sachwalter gemäß § 281 Abs. 2
ABGB und Patientenanwälte gemäß § 13 UbG
namhaft zu machen, wird festgestellt.
(2) Der Tätigkeitsbereich umfaßt
1. hinsichtlich der Namhaftmachung von Sachwaltern
gemäß § 281 Abs. 2 ABGB das Gebiet
der Bundesländer Burgenland, Kärnten, Oberösterreich,
Salzburg, Steiermark, Tirol und
Wien sowie die Sprengel der Bezirksgerichte
Bruck an der Leitha, Gänserndorf, Groß
Enzersdorf, Hainburg an der Donau, Haugsdorf,
Hollabrunn, Kirchberg am Wagram,
Klosterneuburg, Korneuburg, Laa an der
Thaya, Marchegg, Mistelbach, Poysdorf,
Purkersdorf, Ravelsbach, Retz, Stockerau,
Tulln, Wolkersdorf und Zistersdorf.
2. hinsichtlich der Namhaftmachung von Patientenanwälten
gemäß § 13 UbG die Bundesländer
Burgenland, Kärnten, Niederösterreich,
Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol
und Wien.
Eignung des NÖ Landesvereins für Sachwalterschaft
§ 2. (1) Die Eignung des Vereins „NÖ
Landesverein für Sachwalterschaft", Sachwalter
gemäß § 281 Abs. 2 ABGB namhaft zu machen,
wird festgestellt.
(2) Der Tätigkeitsbereich umfaßt die Sprengel
der Bezirksgerichte Allentsteig, Amstetten, Aspang,
Baden, Bruck an der Leitha, Ebreichsdorf, Eggenburg,
Gföhl, Gloggnitz, Gmünd, Groß Gerungs,
Haag, Hainburg, Hainfeld, Herzogenburg, Horn,
Kirchberg am Wagram, Kirchschlag, Klosterneuburg,
Krems an der Donau, Langenlois, Lilienfeld,
Litschau, Mank, Melk, Mödling, Neulengbach,
Neunkirchen, Ottenschlag, Persenbeug, Pottenstein,
Purkersdorf, Raabs an der Thaya, Scheibbs,
Schrems, Schwechat, Spitz, St. Peter in der Au, St.
Pölten, Tulln, Waidhofen an der Thaya, Waidhofen
an der Ybbs, Weitra, Wiener Neustadt, Ybbs und
Zwettl.
Eignung des Instituts für Sozialdienste
§ 3. (1) Die Eignung des Vereins „Institut für
Sozialdienste", Sachwalter gemäß § 281 Abs. 2
ABGB und Patientenanwälte gemäß § 13 UbG
namhaft zu machen, wird festgestellt.
(2) Der Tätigkeitsbereich umfaßt das Bundesland
Vorarlberg.
Inkrafttreten
§ 4. Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1991 in
Kraft.