6. Verordnung: Festsetzung des Betrages, der gemäß § 73 Abs. 5 ASVG. von den zur Auszahlung gelangenden Renten (Rentensonderzahlungen) einzubehalten ist.
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 73 Abs. 5 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz,
BGBL Nr. 189/1955, in der
Fassung der 8. Novelle, BGBl. Nr. 294/1960,
wird im Einvernehmen mit dem Bundesministerium
für Finanzen verordnet
Artikel I.
Der Betrag, der von den in der Krankenversicherung
der Rentner nach § 73 Abs. 1 Allgemeines
Sozialversicherungsgesetz beitragspflichtigen
Trägern der Pensionsversicherung und von
der Versicherungsanstalt der österreichischen
Eisenbahnen gemäß § 73 Abs. 5 des bezogenen
Gesetzes von jeder zur Auszahlung gelangenden
Rente und Rentensonderzahlung, mit Ausnahme
der Waisenrenten, einzubehalten ist, beträgt
— unbeschadet der Bestimmungen des Art. II
Abs. 3 und 4 der 4. Novelle zum Allgemeinen
Sozialversicherungsgesetz, BGBl. Nr. 293/1958 —
bei Renten und Rentensonderzahlungen von
monatlich
a) unter 900 S ... 1 v. H.
b) von 900 S bis unter 1200 S ... 1'5 v. H.
c) von 1200 S bis unter 1500 S ... 2 v. H.
d) von 1500 S und darüber 2'5 v. H.
der auszuzahlenden Rente (Rentensonderzahlung),
jedoch mindestens 6 S monatlich; wenn der
für die Rente (Rentensonderzahlung) maßgebende
Stichtag (§ 223 Abs. 2 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz)
nach dem 31. Dezember
1960 liegt, beträgt der mindestens einzubehaltende
Betrag 6'80 S monatlich.
Artikel II.
(1) Art. I tritt mit 1. Jänner 1961 in Kraft.
(2) Die Verordnung vom 4. März 1959, BGBl.
Nr. 78. tritt mit 31. Dezember 1960 außer Kraft.