681. Bundesgesetz: Änderung der Reisegebührenvorschrift 1955
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
Die auf Grund des § 92 Abs. 1 des Gehaltsgesetzes
1956, BGBl. Nr. 54, als Bundesgesetz
in Geltung stehende Verordnung der Bundesregierung
vom 29. März 1955, BGBl. Nr. 133,
in der Fassung der Verordnung BGBl. Nr. 203/
1955 und der Bundesgesetze BGBl. Nr. 158/
1967, BGBl. Nr. 192/1971, BGBl. Nr. 574/1973,
BGBl. Nr. 304/1975, BGBl. Nr. 297/1976 und
BGBl. Nr. 263/1978 wird wie folgt geändert
1. Im § 10 Abs. 2 entfällt der zweite Satz.
2. Nach § 10 Abs. 2 wird eingefügt
„(3) Die besondere Entschädigung gemäß
Abs. 2 beträgt
a) Für Motorfahrräder und Motorräder
mit einem Hubraum bis
250 cm8 je Fahrkilometer 0,80 S
b) Für Motorräder mit einem Hubraum
über 250 cm8 je Fahrkilometer
1,40 S
c) Für Personen- und Kombinationskraftwagen
je Fahrkilometer . . . . 2,60 S.
(4) Für jede Person, deren Mitbeförderung
dienstlich notwendig ist, gebührt ein Zuschlag
von 0,30 S je Fahrkilometer."
3. Die Abs. 3 bis 6 des § 10 erhalten die Bezeichnung
„(5)" bis „(8)".
4. Im § 10 Abs. 8 wird der Ausdruck „Abs. 2
bis 5" durch den Ausdruck „Abs. 2 bis 7" ersetzt.
5. Im § 11 Abs. 3 wird die Zitierung „§ 10
Abs. 6" durch die Zitierung „§ 10 Abs. 8" ersetzt.
Artikel II
Abweichend von der im Art. I festgesetzten
Höhe der besonderen Entschädigung beträgt
diese Entschädigung für Personen- und Kombinationskraftwagen
mit einem Hubraum über
1500 cm8 je Fahrkilometer 3,00 S.
Artikel III
(1) Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. Oktober
1978 in Kraft.
(2) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes
ist der Bundeskanzler, in Angelegenheiten jedoch,
die nur den Wirkungsbereich eines Bundesministers
betreffen, dieser Bundesminister betraut.