677. Verordnung: Liquiditätsverordnung
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 14 Abs. 7 Z 2 und Abs. 10 des
Kreditwesengesetzes, BGBl. Nr. 63/1979, in der
Fassung der Bundesgesetze BGBl. Nr. 370/1982
und BGBl. Nr. 325/1986 wird nach Anhörung der
Oesterreichischen Nationalbank verordnet
§ 1. Für das Mindestausmaß der flüssigen Mittel
ersten und zweiten Grades werden folgende Hundertsätze
festgesetzt
Flüssige Mittel ersten Grades 10 vH
Flüssige Mittel zweiten Grades 25 vH
§ 2. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner
1987 in Kraft.
(2) Zweigniederlassungen von ausländischen
Banken (§ 1 Abs. 6 KWG) oder Banken, die sich zu
mindestens 74 vH im Besitz einer oder mehrerer
ausländischer Banken befinden und deren Bilanzsumme
zu höchstens 25 vH aus gemäß § 31 KWG
Sicherungspflichtigen Einlagen besteht, haben flüssige
Mittel ersten Grades im Mindestausmaß von
7,5 vH zu halten. Zum 31. Dezember 1989 erhöht
sich dieser Hundertsatz auf das in § 1 angegebene
Mindestausmaß. Abschnitt I Art. III Abs. 2 Z 5 lit. a
zweiter Satz des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 325/
1986 gilt sinngemäß.