670. Bundesgesetz: Änderung des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
Das Verfassungsgerichtshofgesetz 1953, BGBl.
Nr. 85, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz
BGBl. Nr. 298/1977, wird wie folgt geändert
Der § 5 e hat zu lauten:"
§ 5 e. Das Mitglied kann auf die Anwartschaft
auf Ruhebezug (Zulage) nach den §§ 5 b und 5 c
oder auf einen von beiden verzichten. Soweit ein
solcher Verzicht nicht ausgesprochen wurde, hat
das Mitglied für die Zeit vom 1. Jänner 1978 bis
zum 31. Dezember 1978 5,5 v. H., für die Zeit
vom 1. Jänner 1979 bis zum 31. Dezember 1979
6 v. H., für die Zeit vom 1. Jänner 1980 bis zum
31. Dezember 1980 6,5 v. H. und für die Zeit
vom 1. Jänner 1981 an 7 v. H. der jeweils gebührenden
Geldentschädigung, oder im Falle des
Teilverzichtes von dem entsprechenden Teil der
Geldentschädigung sowie von den Sonderzahlungen
im Abzugswege zu entrichten. Ein Widerruf
des Verzichtes ist unzulässig."
Artikel II
Artikel II des Bundesgesetzes vom 14. Dezember
1977, BGBl. Nr. 669, mit dem das Bezügegesetz
geändert wird, ist auf die Mitglieder des
Verfassungsgerichtshofes sinngemäß anzuwenden.
Artikel III
(1) Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. Jänner 1978
in Kraft.
(2) Artikel II tritt mit 31. Dezember 1978
außer Kraft.
(3) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes
ist der Bundeskanzler betraut.