668. Bundesgesetz: 4. Nebengebührenzulagengesetz-Novelle
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
Das Nebengebührenzulagengesetz, BGBl.
Nr. 485/1971, in der Fassung der Bundesgesetze
BGBl. Nr. 22/1973, BGBl. Nr. 10/1975 und
BGBl. Nr. 687/1976 wird wie folgt geändert
1. Der Absatz 1 des § 2 hat zu lauten
„(1) Folgende Nebengebühren — in den weiteren
Bestimmungen kurz „anspruchsbegründende
Nebengebühren" genannt — begründen den Anspruch
auf eine Nebengebührenzulage zum Ruhegenuß
1. Überstundenvergütungen nach § 16 des Gehaltsgesetzes
1956 in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 214/1972,
2. Pauschalvergütungen für verlängerten Dienstplan
nach § 16 a des Gehaltsgesetzes 1956 in
der Fassung des Bundesgesetzes BGBl.
Nr. 214/1972,
3. Sonn- und Feiertagsvergütungen (Sonn- und
Feiertagszulagen) nach § 17 des Gehaltsgesetzes
1956 in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 214/1972,
4. Journaldienstzulagen nach § 17 a des Gehaltsgesetzes
1956 in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 214/1972,
5. Bereitschaftsentschädigungen nach § 17 b des
Gehaltsgesetzes 1956 in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 214/1972,
6. Mehrleistungszulagen nach § 18 des Gehaltsgesetzes
1956 in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 214/1972,
7. Erschwerniszulagen nach § 19 a des Gehaltsgesetzes
1956 in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 214/1972,
8. Gefahrenzulagen nach § 19 b des Gehaltsgesetzes
1956 in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 214/1972,
9. Vergütungen für Mehrdienstleistungen nach
§ 61 des Gehaltsgesetzes 1956,
10. die den Landeslehrern auf Grund des Art. III
der 28. Gehaltsgesetz-Novelle, BGBl. Nr. 396/
1975, nach § 1 Z. 1 und 2 der Verordnung
des Bundesministers für Unterricht und
Kunst vom 10. März 1976 über die Abgeltung
von Mehrleistungen im Rahmen von
Schulversuchen, BGBl. Nr. 104/1976, gebührenden
besonderen Vergütungen,
11. die den Beamten des Schulaufsichtsdienstes
und den mit der Funktion eines Beamten des
Schulaufsichtsdienstes betrauten Lehrern auf
Grund des Art. III der 28. Gehaltsgesetz-
Novelle, BGBl. Nr. 396/1975, nach § 3 der
Verordnung des Bundesministers für Unterricht
und Kunst vom 10. März 1976 über
die Abgeltung von Mehrleistungen im Rahmen
von Schulversuchen, BGBl. Nr. 104/1976,
gebührenden besonderen Vergütungen,
12. die auf Grund des Art. II der 30. Gehaltsgesetz-
Novelle, BGBl. Nr. 318/1977, nach
S 2 Z. 1 lit. a, Z. 2 lit. a und Z. 3, § 3 und
§ 4 der Verordnung des Bundesministers für
Unterricht und Kunst vom 30. August 1977
über die Abgeltung von Mehrleistungen im
Rahmen der Schulversuche im berufsbildenden
Schulwesen und zur Sonderschule, BGBl.
Nr. 484/1977, gebührenden besonderen Vergütungen."
2. Der Absatz 1 des § 3 hat zu lauten
„(1) Von den anspruchsbegründenden Nebengebühren
hat der Beamte des Dienststandes einen
Pensionsbeitrag zu entrichten. Der Pensionsbeitrag
beträgt für die Zeit vom 1. Jänner 1978 bis
31. Dezember 1978 5,5 v. H., für die Zeit vom
1. Jänner 1979 bis 31. Dezember 1979 6 v. H.,
für die Zeit vom 1. Jänner 1980 bis 31. Dezember
1980 6,5 v. H. und für die Zeit vom
1. Jänner 1981 an 7 v. H."
Artikel II
(1) Die anspruchsbegründenden Nebengebühren
nach § 2 Abs. 1 Z. 12 des Nebengebührenzulagengesetzes
sind nur soweit in Nebengebührenwerten
festzuhalten, als dies nicht schon auf
Grund der seit 1. September 1976 für Tätigkeiten
in den betreffenden Schulversuchen geleisteten
Vergütungen (Vorschüssen und sonstigen Begünstigungen,
wie Einrechnung in die Lehrverpflichtung)
erfolgt ist.
(2) In Fällen, in denen bereits vor der Kundmachung
dieses Bundesgesetzes endgültige Abrechnungen
bezüglich der im § 2 Abs. 1 Z. 12
genannten besonderen Vergütungen durchgeführt
worden sind, sind die für diese anspruchsbegründenden
Nebengebühren vom 1. September
1976 an zu entrichtenden Pensionsbeiträge
in höchstens vier Monatsraten hereinzubringen.
Artikel III
(1) Es treten in Kraft
1. Art. I Z. 1 und Art. II mit 1. September
1976,
2. Art. I Z. 2 mit 1. Jänner 1978.
(2) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes
ist die Bundesregierung, in Angelegenheiten jedoch,
die nur den Wirkungsbereich eines Bundesministers
betreffen, dieser Bundesminister betraut.