666. Verordnung: Änderung der Rezeptpflichtverordnung
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 2 Abs. 1 des Rezeptpflichtgesetzes, BGBl. Nr. 413/1972, wird verordnet
Artikel I
Die Rezeptpflichtverordnung, BGBl. Nr. 475/1973, in der Fassung der Verordnungen BGBl.
Nr. 594/1974, BGBl. Nr. 502/1975, BGBl. Nr. 522/1976, BGBl. Nr. 485/1977, BGBl. Nr. 477/1978,
BGBl. Nr. 377/1979, BGBl. Nr. 402/1980, BGBl. Nr. 444/1981, BGBl. Nr. 515/1982, BGBl. Nr. 610/
1983, BGBl. Nr. 505/1984 und BGBl. Nr. 630/1986 wird wie folgt geändert
1. Die Liste der Anlage wird wie folgt ergänzt
3. Im Anhang I zur Anlage („Ausnahmen") wird folgende Änderung vorgenommen
„R 45 ausgenommen für innerliche Anwendung bis 0,05 g pro dosi und bis 0,1 g pro die" wird ersetzt
durch „R 45 ausgenommen für innerliche Anwendung bis 0,1 g pro dosi und bis 0,2 g pro die".
4. Der Anhang I zur Anlage („Ausnahmen") wird durch „R 56 ausgenommen bis 1,0 g pro dosi und
bis 3,0 g pro die, sofern mit W 8 versehen" ergänzt.
5. Der Anhang II zur Anlage („Warnhinweise") wird durch
„W 8 Bei Kindern und Jugendlichen wurden Einzelfälle von lebensbedrohlichen Komplikationen (Reye-
Syndrom) beobachtet. Bei lang dauerndem Erbrechen, Austrocknung, Bewußtseinstrübung und
Krämpfen sofort den Arzt verständigen. Darf Kindern unter drei Jahren nur über ärztliche Verschreibung
gegeben werden." ergänzt.
Artikel II
Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1988 in Kraft.