609. Verordnung: Dienstrechtsverfahrens- und Personalstellenverordnung
Gesetzestext (1 Artikel)
Aufgrund des § 2 des Dienstrechtsverfahrensgesetzes 1984 (DVG), BGBl. Nr. 29, zuletzt geändert
durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 119/2002, sowie des § 2e des Vertragsbedienstetengesetzes 1948
(VBG), BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 119/2002, wird verordnet
§ 1. Nachgeordnete Dienststellen gemäß § 2 Abs. 2 zweiter Satz DVG (Dienstbehörden I. Instanz)
und gemäß § 2e Abs. 1 zweiter Satz VBG (Personalstellen), die nach ihrer Organisation und personellen
Besetzung zur Durchführung der Dienstrechtsangelegenheiten geeignet sind, sind
1. die Sicherheitsdirektionen,
2. die Bundespolizeidirektionen,
3. die Landesgendarmeriekommanden,
4. das Bildungszentrum Traiskirchen für sämtliche im Bundesministerium für Inneres eingerichtete
Bildungszentren,
5. das Bundesasylamt.
§ 2. Die sich aus § 2 Z 2 lit. a bis e der Verordnung des Bundesministers für Inneres betreffend die
Angelegenheiten des inneren Dienstes der Bezirksgendarmeriekommanden (Bezirksgendarmeriekommanden-
Verordnung – BGK-VO), BGBl. Nr. 268/1993, ergebenden Zuständigkeiten bleiben von § 1
unberührt.
§ 3. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2004 in Kraft.
(2) Die Zuständigkeit für die zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens anhängigen Verfahren geht mit
1. Jänner 2004 gemäß § 2 Abs. 5 DVG auf die neuen Dienstbehörden und gemäß § 2e Abs. 4 VBG auf
die neuen Personalstellen über.