59. Verordnung: Änderung der TSE-Tiermaterial-Beseitigungsverordnung
Gesetzestext (2 Artikel)
Auf Grund des § 14 Abs. 4 des Tierseuchengesetzes, RGBl. Nr. 177/1909, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 66/1998, und der Vollzugsanweisung betreffend die Verwertung von
Gegenständen animalischer Herkunft in Tierkörperverwertungsanstalten (Tierkörperverwertung), StGBl.
Nr. 241/1919, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 660/1977 wird verordnet
Die TSE-Tiermaterial-Beseitigungsverordnung, BGBl. II Nr. 330/2000, wird wie folgt geändert
1. § 2 Z 6 lit. a lautet
„a) Schädel, einschließlich Gehirn und Augen, Tonsillen und Rückenmark von über zwölf Monate
alten Rindern,“
2. In § 2 Z 6 lit. c wird der Strichpunkt am Ende durch einen Beistrich ersetzt und es wird folgende lit. d
angefügt
„d) der Darm (Zwölffingerdarm bis Enddarm) von Rindern jeglichen Alters;“
3. Nach § 6 Abs. 1 wird folgender Abs. 1a eingefügt
„(1a) § 2 Z 6 lit. a, c und d treten in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 59/2001 mit Ablauf
des Tages der Kundmachung in Kraft. Durch die Verordnung BGBl. II Nr. 59/2001 wird die Entscheidung
der Kommission vom 27. Dezember 2000, Nr. 2001/2/EG (ABl. Nr. L 1 vom 4. 1. 2001), in österreichisches
Recht umgesetzt.“
Nach Mitteilung des Generalsekretärs des Europarats hat Aserbaidschan am 28. März 2000 seine
Beitrittsurkunde zum Europäischen Übereinkommen über die Rechtsstellung der unehelichen Kinder
(BGBl. Nr. 313/1980, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 173/1998) hinterlegt.