570. Kundmachung: Kundmachung gemäß § 16 Abs. 4 des Mietrechtsgesetzes
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß § 16 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom
12. November 1981, BGBl. Nr. 520, über das
Mietrecht (MRG), zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. Nr. 68/1991, wird auf Grund
der Verlautbarung des Österreichischen Statistischen
Zentralamtes vom 21. Oktober 1991 kundgemacht,
daß sich die im § 16 Abs. 2 MRG genannten
Beträge wie folgt erhöht haben
In Z 1 von 26,90 S auf 29,60 S,
in Z 2 von 20,20 S auf 22,20 S,
in Z 3 von 13,40 S auf 14,80 S und
in Z 4 von 6,70 S auf 7,40 S.
Diese Erhöhung wird am 1. Dezember 1991
mietrechtlich wirksam (§ 16 Abs. 4 dritter Satz
MRG).
Berechtigt eine Wertsicherungsveränderung den
Vermieter zu einer Erhöhung des Hauptmietzinses
(§ 16 Abs. 6 MRG) oder verlangt der Vermieter auf
Grund der Indexveränderung einen höheren Erhaltungs-
und Verbesserungsbeitrag als bisher (§ 45
Abs. 6 MRG), so hat der Hauptmieter dem
Vermieter den erhöhten Hauptmietzins (den
erhöhten Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag)
von dem auf das Wirksamwerden der Indexveränderung
folgenden Zinstermin an (das ist bei
gesetzlicher Mietzinsfälligkeit nach § 15 Abs. 3
MRG frühestens der 1. Jänner 1992) zu entrichten,
wenn der Vermieter dem Hauptmieter in einem
nach dem 1. Dezember 1991 ergehenden Schreiben,
jedoch spätestens 14 Tage vor dem Termin, sein
darauf gerichtetes Erhöhungsbegehren bekanntgibt.