569. Verordnung: Übertragung des Rechtes zur Ernennung an Leiter von Dienstbehörden erster Instanz
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des Art. 66 Abs. 1 B-VG, zuletzt geändert durch das Bundesverfassungsgesetz BGBl. Nr. 506/1994, in Verbindung mit der Entschließung des Bundespräsidenten vom 17 Jänner 1995, BGBl. Nr. 54/1995, wird verordnet
§ 1. Den Präsidenten der Finanzlandesdirektionen, dem Gouverneur des österreichischen Postsparkassenamtes, dem Präsidenten der Finanzprokuratur und dem Leiter des Bundesrechenamtes wird das Recht zur Ernennung auf die in § 2 genannten Planstellen übertragen.
§ 2. Das Ernennungsrecht umfaßt in den Verwendungsgruppen
A die Dienstklassen III bis VH
B und W 1 die Dienstklassen III bis VI
C, D, P 1, P 2 und W 2 die Dienstklassen III und IV
E, P 3, P 4, P 5 und W 3 die Dienstklasse III
A 1 die Grundlaufbahn und die Funktionsgruppe 1
A 2, A 3 und E 1 die Grundlaufbahn sowie die Funktionsgruppen 1 und 2
E 2a die Grundlaufbahn und die Funktionsgruppen 1 bis 4
A 4, A 5, A 6, A 7, E 2b und E 2c alle Planstellen.
§ 3. Diese Verordnung tritt mit 1. September 1995 in Kraft.