563. Kundmachung: Kundmachung gemäß § 16 Abs. 4 des Mietrechtsgesetzes
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß § 16 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom
12. November 1981, BGBl. Nr. 520, über das Mietrecht
(MRG), zuletzt geändert durch das Bundesgesetz
BGBl. Nr. 340/1987, wird auf Grund der
Verlautbarung des Österreichischen Statistischen
Zentralamtes vom 16. September 1988 kundgemacht,
daß sich die im § 16 Abs. 2 MRG genannten
Beträge wie folgt erhöht haben
In Z 1 von 24,40 S auf 26,90 S,
in Z 2 von 18,30 S auf 20,20 S,
in Z 3 von 12,20 S auf 13,40 S und
in Z 4 von 6,10 S auf 6,70 S.
Diese Erhöhung wird am 1. November 1988
mietrechtlich wirksam (§ 16 Abs. 4 dritter Satz
MRG).
Berechtigt eine Wertsicherungsvereinbarung den
Vermieter zu einer Erhöhung des Hauptmietzinses
(§ 16 Abs. 6 MRG) oder verlangt der Vermieter auf
Grund der Indexveränderung einen höheren Erhaltungs-
und Verbesserungsbeitrag als bisher (§ 45
Abs. 6 MRG), so hat der Hauptmieter dem Vermieter
den erhöhten Hauptmietzins (den erhöhten
Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag) von dem
auf das Wirksamwerden der Indexveränderung folgenden
Zinstermin an (das ist bei gesetzlicher Mietzinsfälligkeit
nach § 15 Abs. 3 MRG frühestens der
1. Dezember 1988) zu entrichten, wenn der Vermieter
dem Hauptmieter in einem nach dem
1. November 1988 ergehenden Schreiben, jedoch
spätestens 14 Tage vor dem Termin, sein darauf
gerichtetes Erhöhungsbegehren bekanntgibt.