561. Bundesgesetz: Änderung des Gerichts- und Justizverwaltungsgebührengesetzes 1962
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
Das Gerichts- und Justizverwaltungsgebührengesetz
1962, BGBl. Nr. 289, zuletzt geändert durch
das Bundesgesetz BGBl. Nr. 151/1980, wird geändert
wie folgt
1. In der Tarifpost 11 werden die unter lit. a in
der Spalte „Höhe der Gebühren" bestimmten
Gebührenbeträge erhöht
von 40 S auf 80 S,
von 10 S auf 20 S.
2. In der Tarifpost 12 werden die unter I lit. a
Z 1 und 2, unter I lit. c Z 1, 2 und 3 sowie unter II
lit. b in der Spalte „Höhe der Gebühren" bestimmten
Gebührenbeträge erhöht
von 200 S auf 400 S,
von 400 S auf 800 S,
von 100 S auf 200 S,
von 200 S auf 400 S,
von 300 S auf 600 S,
von 150 S auf 300 S.
3. In der Tarifpost 15 werden die unter lit. a,
unter lit. b Z 1 und 2 sowie unter lit. c in der Spalte
„Höhe der Gebühren" bestimmten Gebührenbeträge
erhöht
von 50 S auf 100 S,
von 50 S auf 100 S,
von 100 S auf 200 S,
von 10 S auf 20 S.
4. In der Tarifpost 16 wird der unter lit. b in der
Spalte „Höhe der Gebühren" bestimmte Gebührenbetrag
erhöht
von 30 S auf 60 S.
5. In der Tarifpost 17 werden die unter lit. a und
b in der Spalte „Höhe der Gebühren" bestimmten
Gebührenbeträge erhöht
von 250 S auf 500 S,
von 100 S auf 200 S.
Artikel II
(1) Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. Jänner 1982
in Kraft.
(2) Es findet auf alle Schriften und Amtshandlungen
Anwendung, bezüglich deren der Anspruch auf
die Gebühr nach dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes
begründet wird.
Artikel III
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
der Bundesminister für Justiz im Einvernehmen mit
dem Bundesminister für Finanzen betraut.