54. Verordnung: Zugangsvoraussetzungen für das verbundene Handwerk der Gold- und Silberschmiede und der Gold-, Silber- und Metallschläger
Gesetzestext (2 Artikel)
Auf Grund des § 18 Abs. 1 der Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 111/2002, wird verordnet
§ 1. Durch die im Folgenden angeführten Belege ist die fachliche Qualifikation zum Antritt des
Handwerks der Gold- und Silberschmiede (§ 94 Z 29 GewO 1994) als erfüllt anzusehen
1. Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Meisterprüfung oder
2. Zeugnisse über
a) den erfolgreichen Abschluss der Studienrichtung Medailleurkunst und Kleinplastik oder der
Stundienrichtung Metall und
b) eine mindestens einjährige fachliche Tätigkeit (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
3. Zeugnisse über
a) den erfolgreichen Besuch einer berufsbildenden höheren Schule oder deren Sonderformen,
deren Ausbildung im Bereich Kunst und Design mit einem für das Handwerk spezifischen
Schwerpunkt liegt, und
b) eine mindestens eineinhalbjährige fachliche Tätigkeit (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
4. Zeugnisse über
a) den erfolgreichen Besuch einer Meisterschule, deren Ausbildung im Bereich des gestaltenden
Metallhandwerkes mit einem für das Handwerk spezifischen Schwerpunkt liegt, und
b) die erfolgreich abgelegte Unternehmerprüfung, sofern diese nicht auf Grund einer Verordnung
gemäß § 23 Abs. 3 GewO 1994 entfällt, und
c) eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit oder
5. Zeugnis über eine ununterbrochene, mindestens sechsjährige einschlägige Tätigkeit als Selbständiger
oder Betriebsleiter (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
6. Zeugnisse über
a) die erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Gold- und Silberschmied und
Juwelier oder in einem mindestens zweijährig verwandten Lehrberuf oder den erfolgreichen
Besuch einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule, deren Ausbildung im Bereich
Kunst und Design mit einem für das Handwerk spezifischen Schwerpunkt liegt, und
b) eine nachfolgende ununterbrochene, mindestens dreijährige einschlägige Tätigkeit als Selbständiger
oder Betriebsleiter (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
7. Zeugnisse über
a) eine ununterbrochene, mindestens dreijährige einschlägige Tätigkeit als Selbständiger und
b) eine mindestens fünfjährige einschlägige Tätigkeit als Unselbständiger oder
8. Zeugnisse über
a) die erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Gold- und Silberschmied und
Juwelier oder in einem mindestens zweijährig verwandten Lehrberuf oder den erfolgreichen
Besuch einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule, deren Ausbildung im Bereich
Kunst und Design mit einem für das Handwerk spezifischen Schwerpunkt liegt, und
b) eine nachfolgende ununterbrochene, mindestens fünfjährige fachspezifische Tätigkeit in leitender
Stellung (§ 18 Abs. 3 GewO 1994).
§ 2. Durch die im Folgenden angeführten Belege ist die fachliche Qualifikation zum Antritt des
Handwerks der Gold-, Silber- und Metallschläger (§ 94 Z 29 GewO 1994) als erfüllt anzusehen
1. Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Meisterprüfung oder
2. Zeugnisse über
a) den erfolgreichen Besuch einer berufsbildenden höheren Schule oder deren Sonderformen,
deren Ausbildung im Bereich Kunst und Design mit einem für das Handwerk spezifischen
Schwerpunkt liegt, und
b) eine mindestens eineinhalbjährige fachliche Tätigkeit (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
3. Zeugnisse über
a) den erfolgreichen Besuch einer Meisterschule, deren Ausbildung im Bereich des gestaltenden
Metallhandwerkes mit einem für das Handwerk spezifischen Schwerpunkt liegt, und
b) die erfolgreich abgelegte Unternehmerprüfung, sofern diese nicht auf Grund einer Verordnung
gemäß § 23 Abs. 3 GewO 1994 entfällt, und
c) eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit oder
4. Zeugnis über eine ununterbrochene, mindestens sechsjährige einschlägige Tätigkeit als Selbständiger
oder Betriebsleiter (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
5. Zeugnisse über
a) die erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Gold-, Silber- und Metallschläger
oder in einem mindestens zweijährig verwandten Lehrberuf oder den erfolgreichen Besuch
einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule, deren Ausbildung im Bereich Kunst
und Design mit einem für das Handwerk spezifischen Schwerpunkt liegt, und
b) eine nachfolgende ununterbrochene, mindestens dreijährige einschlägige Tätigkeit als Selbständiger
oder Betriebsleiter (§ 18 Abs. 3 GewO 1994) oder
6. Zeugnisse über
a) eine ununterbrochene, mindestens dreijährige einschlägige Tätigkeit als Selbständiger und
b) eine mindestens fünfjährige einschlägige Tätigkeit als Unselbständiger oder
7. Zeugnisse über
a) die erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Gold-, Silber- und Metallschläger
oder in einem mindestens zweijährig verwandten Lehrberuf oder den erfolgreichen Besuch
einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule, deren Ausbildung im Bereich Kunst
und Design mit einem für das Handwerk spezifischen Schwerpunkt liegt, und
b) eine nachfolgende ununterbrochene, mindestens fünfjährige fachspezifische Tätigkeit in leitender
Stellung (§ 18 Abs. 3 GewO 1994).
(Übersetzung)
Bescheinigung des Generalsekretärs des Europarats
Nachdem Art. 41 Abs. d der Satzung des Europarats Kundgemacht in BGBl. Nr. 121/1956, zuletzt geändert durch BGBl. III Nr. 47/2001. vorsieht, dass Änderungen der Artikel 23 bis
35, 38 und 39 nach ihrer jeweiligen Billigung durch das Ministerkomitee und die Beratende Versammlung
mit dem Datum der vom Generalsekretär ausgestellten Bescheinigung, die den Regierungen der
Mitglieder zu übersenden ist und die Billigung der genannten Änderungen beglaubigt, in Kraft treten,
beglaubigt der Generalsekretär hiemit wie folgt
1. Das Ministerkomitee hat durch die am 26. März 2003 erfolgte Annahme der Entschließung
(2003) 3, die die Zahl der Vertreter von Serbien und Montenegro in der Beratenden Versammlung
festsetzt, die Änderung zu Art. 26 der Satzung genehmigt, dessen Text nachstehend wiedergegeben
wird;
2. die Beratende Versammlung hat dieselbe Änderung am 24. September 2002 genehmigt [Stellungnahme
Nr. 239 (2002)];
3. nachdem diese Änderung durch beide Organe des Europarats genehmigt worden ist, tritt sie mit
3. April 2003, dem Datum der vorliegenden Bescheinigung, die am selben Tag den Regierungen
der Mitglieder übersendet worden ist, in Kraft.
Der geänderte Text des Art. 26 lautet wie folgt
„Die Mitglieder haben Anspruch auf die nachstehend angegebene Zahl von Sitzen
Albanien ............................................................................... 4
Andorra................................................................................. 2
Österreich ............................................................................. 6
Belgien ................................................................................. 7
Bosnien und Herzegowina.................................................... 5
Bulgarien .............................................................................. 6
Kroatien................................................................................ 5
Zypern .................................................................................. 3
Tschechische Republik......................................................... 7
Dänemark ............................................................................. 5
Estland.................................................................................. 3
Finnland................................................................................ 5
Frankreich............................................................................. 18
Georgien............................................................................... 5
Deutschland.......................................................................... 18
Griechenland ........................................................................ 7
Ungarn.................................................................................. 7
Island .................................................................................... 3
Irland .................................................................................... 4
Italien.................................................................................... 18
Lettland................................................................................. 3
Liechtenstein ........................................................................ 2
Litauen.................................................................................. 4
Luxemburg ........................................................................... 3
Malta .................................................................................... 3
Moldova ............................................................................... 5
Niederlande .......................................................................... 7
Norwegen ............................................................................. 5
Polen..................................................................................... 12
Portugal ................................................................................ 7
Rumänien ............................................................................. 10
Russische Föderation............................................................ 18
San Marino ........................................................................... 2
Serbien und Montenegro ...................................................... 7
Slowakei............................................................................... 5
Slowenien............................................................................. 3
Spanien................................................................................. 12
Schweden ............................................................................. 6
Schweiz ................................................................................ 6
,die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien‘.......... 3
Türkei ................................................................................... 12
Ukraine................................................................................. 12
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland...... 18“
GESCHEHEN zu Straßburg, am 3. April 2003.