540. Verordnung: Kumulativer Ursprungserwerb nach dem Präferenzzollgesetz durch die Mitgliedsländer der ASEAN
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 4 Abs. 2 des Präferenzzollgesetzes,
BGBl. Nr. 487/1981, wird im Einvernehmen
mit dem Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten,
mit dem Bundesminister für Handel,
Gewerbe und Industrie sowie mit dem Bundesminister
für Land- und Forstwirtschaft verordnet
§ 1. § 1 der Verordnung des Bundesministers für
Finanzen vom 19. August 1982 betreffend den
kumulativen Ursprungserwerb nach dem Präferenzzollgesetz
durch die Mitgliedsländer der
ASEAN, BGBl. Nr. 431/1982, hat zu lauten
„Die Mitgliedsländer der Vereinigung südostasiatischer
Nationen („Association of South East
Asian Nations", „ASEAN"; „Association des
nations de l'Asie de Sud-Est", „ANASE"), nämlich
die Republik Brunei Darussalam, die Republik
Indonesien, Malaysia, die Republik der Philippinen,
die Republik Singapur und das Königreich
Thailand (nachstehend ASEAN-Länder genannt),
sind für Zwecke des Warenursprunges im Sinne des
§ 4 Abs. 1 des Präferenzzollgesetzes gemeinsam zu
behandeln."
§ 2. Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1986 in
Kraft.