509. Kundmachung: Aufhebung einzelner Worte in § 34 Abs. 4, § 111 Abs. 4, § 114 Abs. 1 und § 117 Abs. 1 des Wasserrechtsgesetzes 1959 durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß
§§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 24. Juni 1988, G 1/88-8, G 2/88-8, G 74/
88-9, G 75/88-11, G 76/88-9, G 77/88-11, G 78/
88-9, G 79/88-9, G 80/88-12 sowie G 81/88-9,
dem Bundeskanzler zugestellt am 3. August 1988,
die Wortfolge „Entschädigungen und" sowie den
Klammerausdruck „(Entschädigungsverfahren)" in
§ 114 Abs. 1, das Wort „Entschädigungen" in § 117
Abs. 1 erster Satz sowie die Wortfolge „die Entschädigung
oder" in § 117 Abs. 1 dritter Satz, die
Wortfolgen „bei der Wasserrechtsbehörde" sowie
„die hierüber unter sinngemäßer Anwendung des
§ 117 zu entscheiden hat" in § 111 Abs. 4 zweiter
Satz und den in Klammer stehenden Hinweis
„(§ 117)" in § 34 Abs. 4 des Wasserrechtsgesetzes
1959, BGBl. Nr. 215, als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Die Aufhebung tritt mit Ablauf des
31. Dezember 1988 in Kraft.
(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten
nicht wieder in Kraft.