49. Kundmachung: Aufhebung einer Wortfolge in § 9 Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (3 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß §§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 9. Dezember 1997, G 403/97-6, dem
Bundeskanzler zugestellt am 10. Februar 1998, die Wortfolge „eines Dienst- oder“ in § 9 Abs. 4 des
Einkommensteuergesetzes 1988, BGBl. Nr. 400/1988, in der Fassung des Art. I Z 6 des Steuerreformgesetzes
1993, BGBl. Nr. 818/1993, als verfassungswidrig aufgehoben
(2) Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 1998 in Kraft.
(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
Auf Grund des § 9 Abs. 1 des Fremdengesetzes 1997 – FrG, BGBl. I Nr. 75/1997, wird verordnet
§ 1. Für den Wirtschaftszweig Land- und Forstwirtschaft wird ein Kontingent in der Höhe von 4500
für die Beschäftigung von ausländischen Saisonarbeitskräften festgelegt, das auf die Bundesländer wie
folgt aufgeteilt wird
Burgenland ...................................................... 600
Kärnten............................................................ 180
Niederösterreich .............................................. 1850
Oberösterreich................................................. 600
Salzburg........................................................... 30
Steiermark ....................................................... 900
Tirol................................................................. 70
Vorarlberg ....................................................... 40
Wien ................................................................ 230
§ 2. Im Rahmen der genannten Kontingente dürfen während des gesamten zeitlichen Geltungsbereiches
dieser Verordnung Beschäftigungsbewilligungen nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz erteilt
werden. Ihre Geltungsdauer darf sechs Monate nicht überschreiten und nicht nach dem 15. November
1998 enden.
§ 3. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 15. November 1998 außer Kraft.
Nach Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen hat die Mongolei am 31. Dezember
1997 ihre Beitrittsurkunde zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den
internationalen Warenkauf (BGBl. Nr. 96/1988, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III
Nr. 1/1998) hinterlegt.