49. Kundmachung: 8. Kundmachung über die Aufhebung von Rechtsvorschriften des Deutschen Reiches.
Gesetzestext (1 Artikel)
Die Provisorische Staatsregierung stellt im
Sinne des § 1, Abs. (2), des Verfassungsgesetzes
vom 1. Mai 1945, St. G. Bl. Nr. 6, über die
Wiederherstellung des Rechtslebens in Österreich
(Rechts-Überleitungsgesetz — R-ÜG.) fest
1. Alle Gesetze und Verordnungen über den
Reichsarbeitsdienst sind für den Bereich der
Republik Österreich mit 27. April 1945 außer
Kraft getreten.
2. Aufgehoben sind daher insbesondere
die Verordnung über die Einführung des
Reichsarbeitsdienstes im Lande Österreich vom
19. April 1938, Deutsches R. G. Bl. I S. 400;
das Reichsarbeitsdienstgesetz vom 26. Juni
1935, Deutsches R. G. Bl. I S. 769, in der Fassung
der Bekanntmachung vom 9. September 1939,
Deutsches R. G. Bl. I S. 1747, und der Änderungsverordnung
vom 30. Jänner 1941, Deutsches
R. G. Bl. I S. 64;
die Verordnung zur Durchführung und Ergänzung
des Reichsarbeitsdienstgesetzes vom
29. September 1939, Deutsches R. G. Bl. I
S. 1967;
die Dritte Verordnung zur Durchführung und
Ergänzung des Reichsarbeitsdienstgesetzes (Strafverfolgung
gegen Angehörige des Reichsarbeitsdienstes)
vom 16. November 1940, Deutsches
R. G. Bl. I S. 1513;
die Vierte Verordnung zur Durchführung und
Ergänzung des Reichsarbeitsdienstgesetzes (Pfändungsschutz)
vom 28. November 1940, Deutsches
R. G. Bl. I S. 1532;
die Verordnung zum Schutze des Reichsarbeitsdienstes
vom 12. März 1940, Deutsches R. G.
Bl. I S. 485;
die Verordnung über die Durchführung der
Reichsarbeitsdienstpflicht für die weibliche Jugend
vom 4. September 1939, Deutsches R. G.
Bl. I S. 1693, mit den Durchführungsverordnungen
vom 21. September 1939, Deutsches R. G.
Bl. I S. 1858, und vom 10. Oktober 1939, Deutsches
R. G. Bl. I S. 2013;
die Verordnung über die Erfassung der weiblichen
Jugend für den Reichsarbeitsdienst vom
28. Juni 1940, Deutsches R. G. Bl. I S. 935;
die Verordnung über die Sonderführerinnen
des Reichsarbeitsdienstes vom 4. Februar 1943,
Deutsches R. G. Bl. I S. 78;
der Erlaß über die Dauer der Dienstzeit und
die Stärke des Reichsarbeitsdienstes vom 27. Juni
1935, Deutsches R. G. Bl. I S. 772;
der Erlaß über die Sommer- und Winterstärke
des Reichsarbeitsdienstes und über die Stärke des
Arbeitsdienstes für die weibliche Jugend vom
24. November 1937, Deutsches R. G. Bl. I
S. 1298;
der Erlaß über die Dauer der Dienstzeit des
Reichsarbeitsdienstes und die Stärke des Reichsarbeitsdienstes
und des Arbeitsdienstes für die
weibliche Jugend vom 26. September 1936, Deutsches
R. G. Bl. I S. 747;
der Erlaß über die Stärke des Arbeitsdienstes
für die weibliche Jugend vom 7. September 1938,
Deutsches R. G. Bl. I S. 1157;
die Verordnung über den allgemeinen Entlassungstag
im Reichsarbeitsdienst für die weibliche
Jugend vom 5. September 1939, Deutsches
R. G. Bl. I S. 1687;
die Verordnung über die Dauer der Dienstzeit
im Reichsarbeitsdienst der weiblichen Jugend
vom 18. Mai 1942, Deutsches R. G. Bl. I S. 336;
der Erlaß über die Dauer der Dienstzeit im
Reichsarbeitsdienst der weiblichen Jugend vom
8. April 1944, Deutsches R. G. Bl. I S. 98;
die Verordnung über die Fortführung des
Reichsarbeitsdienstes für die männliche Jugend
während des Krieges vom 20. Dezember 1939,
Deutsches R. G. Bl. I S. 2465. mit den hiezu erlassenen
Durchführungsverordnungen;
der Erlaß über den weiteren Kriegseinsatz des
Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend vom
29. Juli 1941, Deutsches R. G. Bl. I S. 463, mit
den hiezu erlassenen Durchführungsverordnungen;
die Dienststrafordnung für die Angehörigen
des Reichsarbeitsdienstes vom 25. Februar 1936,
Deutsches R. G. Bl. I S. 123, in der Fassung der
hiezu erlassenen Nachträge;
die Dienststrafordnung für die weiblichen Angehörigen
des Reichsarbeitsdienstes vom 25. Februar
1936, Deutsches R. G. Bl. I S. 123, in der
Fassung der hiezu erlassenen Nachträge;
die Dienststrafordnung für die weiblichen Angehörigen
des Reichsarbeitsdienstes vom 30. Jänner
1940, Deutsches R. G. Bl. I S. 243;
die Verordnung für das Verfahren in Dienststrafsachen
des Reichsarbeitsdienstes vom 1. März
1936, Deutsches R. G. Bl. I S. 92, in der Fassung
der hiezu erlassenen Nachträge;
die Verordnung über die Anwendung der
Dienststrafordnungen des Reichsarbeitsdienstes
in den Alpen- und Donau-Reichsgauen und im
Reichsgau Sudetenland vom 19. Mai 1942, Deutsches
R. G. Bl. I S. 339;
das Gesetz über die Besoldung der Angehörigen
des Reichsarbeitsdienstes vom 13. Dezember 1935,
Deutsches R. G. Bl. I S. 1485, in der Fassung der
hiezu erlassenen Nachträge;
das Reichsarbeitsdienstversorgungsgesetz (RADVG.)
vom 8. September 1938, Deutsches R. G.
Bl. I S. 1158 (G. Bl. f. d. L. Ö. Nr. 441/1938), in
der Fassung der Bekanntmachung vom 29. September
1938, Deutsches R. G. Bl. I S. 1253 (G. Bl.
f. d. L. Ö. Nr. 458/1938), mit den hiezu erlassenen
Durchführungsverordnungen;
die Verordnung über die Anstellung der Inhaber
des Angestelltenscheines vom 26. Mai 1944,
Deutsches R. G. Bl. I S. 124;
das Fürsorge- und Versorgungsgesetz für die
weiblichen Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes
und ihre Hinterbliebenen — Reichsarbeitsdienstversorgungsgesetz
— RADVG-WJ — vom
20. Dezember 1940, Deutsches R. G. Bl. I
S. 1631, mit den hiezu erlassenen Durchführungsverordnungen;
die Verordnung über Fürsorge für Soldaten
und Arbeitsmänner vom 30. September 1936,
Deutsches R. G. Bl. I S. 865, in der Fassung der
Bekanntmachung vom 29. Dezember 1937, Deutsches
R.G. Bl. I S. 1417;
die Verordnung über Berufsfürsorge für entlassene
Soldaten und männliche Angehörige des
Reichsarbeitsdienstes im und nach dem Kriege
vom 18. September 1940, Deutsches R. G. Bl. I
S. 1241;
die Verordnung über Zeugen- und Sachverständigengebühren
im Reichsarbeitsdienst vom
14. Februar 1941, Deutsches R. G. Bl. I S. 97.