497. Verordnung: Studienförderung für Studierende an Konservatorien
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 1 Abs. 1 lit. f und Abs. 5 sowie des § 11 a des Studienförderungsgesetzes 1983, BGBl.
Nr. 436, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 471/1990, wird im Einvernehmen mit dem
Bundesminister für Finanzen und hinsichtlich des § 1 Abs. 5 auch im Einvernehmen mit dem Bundesminister
für Wissenschaft und Forschung verordnet
§ 1. Für das Studienjahr 1991/92 wird festgestellt, daß die im folgenden angeführten
Hauptstudiengänge an Konservatorien die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 lit. f erfüllen. Der Umfang des
Nachweises des günstigen Studienerfolges gemäß § 11 a Abs. 1 lit. c wird wie folgt festgelegt
1. Joseph Haydn-Konservatorium des Landes Burgenland
2. Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt
3. Josef Matthias Hauer-Konservatorium der Stadt Wr. Neustadt
4. Bruckner-Konservatorium des Landes Oberösterreich in Linz
5. Konservatorium des Landes Tirol
6. Landeskonservatorium für Vorarlberg
7. Konservatorium der Stadt Wien
8. Franz Schubert-Konservatorium für Musik und darstellende Kunst in Wien
§ 2. Die Aufgaben der Senate der Studienbeihilfenbehörde für die Konservatorien
1. mit Sitz in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg werden dem Senat
der Studienbeihilfenbehörde an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum" in
Salzburg,
2. mit Sitz in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich und Wien werden dem Senat der
Studienbeihilfenbehörde an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien,
3. mit Sitz in den Bundesländern Steiermark und Kärnten dem Senat der Studienbeihilfenbehörde an
der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz
zugewiesen.
§ 3. Für Anträge auf Studienbeihilfe aus dem Studienjahr 1990/91 ist weiterhin die Verordnung BGBl.
Nr. 560/1990 anzuwenden.
§ 4. Diese Verordnung tritt mit 15. September 1991 in Kraft und mit Ablauf des 31. August 1992 außer
Kraft.