47. Kundmachung: Aufhebung von Bestimmungen des Arbeitsverfassungsgesetzes, des Landarbeitsgesetzes und des Arbeiterkammergesetzes durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 B-VG und § 64 des
Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl.
Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit dem
am 31. Jänner 1979 verkündeten Erkenntnis in
den Verfahren G 109/78, G 111/78, G 112/78
als verfassungswidrig aufgehoben
1. § 36 Abs. 2 Z. 2 und § 53 Abs. 3 Z. 1 und 2
des Arbeitsverfassungsgesetzes, BGBl. Nr. 22/
1974,
2. § 111 Abs. 2 Z. 2 und § 128 Abs. 3 des
Landarbeitsgesetzes, BGBl. Nr. 140/1948,
3. § 5 Abs. 2 lit. h des Arbeiterkammergesetzes,
BGBl. Nr. 105/1954,
alle in der Fassung des Bundesgesetzes vom
11. Oktober 1978, BGBl. Nr. 519, mit dem das
Arbeitsverfassungsgesetz, das Landarbeitsgesetz
und das Arbeiterkammergesetz geändert werden.
(2) § 53 Abs. 3 Z. 1 und 2 des Arbeitsverfassungsgesetzes,
BGBl. Nr. 22/1974, in der
Stammfassung sowie § 128 Abs. 3 des Landarbeitsgesetzes,
BGBl. Nr. 140/1948, in der Fassung
der zweiten Landarbeitsgesetz-Novelle 1974,
BGBl. Nr. 782, treten mit dem Tag des Inkrafttretens
der Aufhebung wieder in Kraft.
(3) Die aufgehobenen Gesetzesbestimmungen
sind auch auf die vor dem Inkrafttreten der Aufhebung,
jedoch nach dem 31. Jänner 1979 verwirklichten
Tatbestände nicht anzuwenden.