469. Verordnung: Rentenanpassung sowie Feststellung bestimmter Werte im Versorgungsrecht für das Kalenderjahr 1999
Gesetzestext (1 Artikel)
Artikel I
Anpassung in der Kriegsopferversorgung
Auf Grund des § 63 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957, BGBl. Nr. 152, zuletzt geändert
durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 139/1997, wird verordnet
§ 1. Der für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für das Kalenderjahr 1999 mit
1,015 festgesetzte Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 1999 auch für den
Bereich des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 verbindlich.
§ 2. Die Beträge, die für das Kalenderjahr 1999 an die Stelle der im Kriegsopferversorgungsgesetz
1957 genannten Beträge treten, werden unter Zugrundelegung der in der Verordnung BGBl. II Nr. 8/1998
angeführten Beträge wie folgt festgestellt
1. im § 11 Abs. 1 statt 5520 S mit 5603 S;
2. im § 11 Abs. 2 statt 227 S mit 230 S;
3. im § 11 Abs. 3 statt
4. im § 12 Abs. 2 statt 2884 S mit 2927 S,
statt 437 S mit 444 S;
5. im § 14 Abs. 1 statt je 344 S mit je 349 S,
statt 692 S mit 702 S,
statt je 1038 S mit je 1054 S;
6. im § 16 Abs. 1 statt 437 S mit 444 S;
7. im § 20 statt 1620 S mit 1644 S;
8. im § 20a statt 245 S mit 249 S,
statt 390 S mit 396 S,
statt 652 S mit 662 S;
9. im § 42 Abs. 1 statt 997 S mit 1012 S,
statt 1988 S mit 2018 S;
10. im § 46 Abs. 1 statt 1590 S mit 1614 S,
statt 2917 S mit 2961 S,
statt 1908 S mit 1937 S,
statt 3499 S mit 3551 S;
11. im § 46 Abs. 2 statt 7269 S mit 7378 S,
statt 8669 S mit 8799 S,
statt 7464 S mit 7576 S,
statt 9051 S mit 9187 S;
12. im § 46 Abs. 3 statt 2623 S mit 2662 S,
statt 3665 S mit 3720 S;
13. im § 46b Abs. 1 statt je 344 S mit je 349 S,
statt 692 S mit 702 S,
statt je 1038 S mit je 1054 S;
14. im § 56 Abs. 4 statt 3049 S mit 3095 S;
15. im § 74 Abs. 2 statt 482 S mit 489 S,
statt 92 S mit 93 S.
§ 3. (1) Die gemäß § 11 Abs. 1 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 aus den Hundertsätzen des
Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte errechneten und gerundeten Grundrentenbeträge
werden wie folgt festgestellt
bei einer Minderung der
Erwerbsfähigkeit von
30 vH mit ................ 1121 S,
40 vH mit ................ 1681 S,
50 vH mit ................ 2241 S,
60 vH mit ................ 2802 S,
70 vH mit ................ 3362 S,
80 vH mit ................ 4482 S.
(2) Die gemäß § 11a Abs. 4 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 aus den Hundertsätzen des
Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte errechneten und gerundeten Schwerstbeschädigtenzulagen
werden wie folgt festgestellt
bei einer Summe
von mindestens
130 mit .................... 1681 S,
160 mit .................... 2241 S,
190 mit .................... 2802 S,
220 mit .................... 3362 S,
250 mit .................... 3922 S,
280 mit .................... 4482 S.
(3) Der gemäß § 35 Abs. 2 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 aus dem Hundertsatz des
Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte errechnete und gerundete Grundrentenbetrag
wird mit 2241 S festgestellt.
§ 4. Die durch die Verordnungen BGBl. Nr. 865/1995 und BGBl. Nr. 678/1996 für die Kalenderjahre
1996 und 1997 zu § 18 Abs. 4 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 festgestellten Beträge bleiben
auch für das Kalenderjahr 1999 in Geltung.
Artikel II
Anpassung in der Opferfürsorge
Auf Grund des § 11a des Opferfürsorgegesetzes, BGBl. Nr. 183/1947, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 139/1997, wird verordnet
§ 1. Der für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für das Kalenderjahr 1999 mit
1,015 festgesetzte Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 1999 auch für den
Bereich des Opferfürsorgegesetzes verbindlich.
§ 2. Die Beträge, die für das Kalenderjahr 1999 an die Stelle der im Opferfürsorgegesetz genannten
Beträge treten, werden unter Zugrundelegung der in der Verordnung BGBl. II Nr. 8/1998 angeführten
Beträge wie folgt festgestellt
1. im § 6 Z 5 statt 8630401 S mit 8759857 S;
2. im § 11 Abs. 2 statt 516 S mit 524 S;
3. im § 11 Abs. 5 statt 10966 S mit 11130 S,
statt 9892 S mit 10040 S,
statt 14142 S mit 14354 S;
4. im § 12a Abs. 1 statt 12880 S mit 13073 S,
statt 5158 S mit 5235 S.
Artikel III
Anpassung und Feststellung bestimmter Werte in der Heeresversorgung
Auf Grund des § 24c und des § 46b Abs. 1 und 7 des Heeresversorgungsgesetzes, BGBl.
Nr. 27/1964, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 30/1998, wird verordnet
§ 1. Die Aufwertungsfaktoren gemäß § 24a des Heeresversorgungsgesetzes werden für das
Kalenderjahr 1999 wie folgt festgestellt
§ 2. Die Mindest- und Höchstbemessungsgrundlage gemäß § 24b des Heeresversorgungsgesetzes
werden für das Kalenderjahr 1999 mit 7578 S und 31432 S festgestellt.
§ 3. Der für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für das Kalenderjahr 1999 mit
1,015 festgesetzte Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 1999 auch für den
Bereich des Heeresversorgungsgesetzes verbindlich.
§ 4. Die Höhe der gemäß § 53 Abs. 2 des Heeresversorgungsgesetzes zu entrichtenden Beträge wird
für das Kalenderjahr 1999 mit 489 S für den Hauptversicherten und 93 S für Zusatzversicherte festgestellt.
Artikel IV
Anpassung in der Impfschadenentschädigung
Auf Grund des § 3 Abs. 3 des Impfschadengesetzes, BGBl. Nr. 371/1973, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 139/1997, wird verordnet
Der für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für das Kalenderjahr 1999 mit
1,015 festgesetzte Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 1999 auch für den
Bereich des Impfschadengesetzes verbindlich.
Artikel V
Anpassung in der Kleinrentnerfürsorge
Auf Grund des § 1 Abs. 3 und 4 des Bundesgesetzes betreffend Abänderung und Ergänzung des
Kleinrentnergesetzes, BGBl. Nr. 90/1955, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 433/1995,
wird die Höhe der Kleinrenten für das Kalenderjahr 1999 wie folgt festgestellt
Artikel VI
Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1999 in Kraft.