468. Verordnung: Steuerberater-Fachprüfungszulassungsverordnung
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 14 Abs. 3 des Wirtschaftstreuhandberufsgesetzes, BGBl. I Nr. 58/1999, wird verordnet
Facheinschlägige Ausbildungen
§ 1. (1) Facheinschlägig gemäß § 14 Abs. 1 Z 1 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz sind folgende
Studienrichtungen und Universitätslehrgänge
1. Rechtswissenschaften
2. Handelswissenschaften
3. Betriebswirtschaft
4. Volkswirtschaft
5. Wirtschaftspädagogik
6. Angewandte Betriebswirtschaft
7. Internationale Wirtschaftswissenschaften
8. Forst- und Holzwirtschaft – Studienzweig Forstwirtschaft, Studienzweig Holzwirtschaft
9. Landwirtschaft
10. Technische Mathematik – Studienzweig Wirtschaftsmathematik, Studienzweig Versicherungsmathematik
11. Wirtschaftsingenieurwesen – Maschinenbau
12. Wirtschaftsinformatik
13. Universitätslehrgang (gemäss BGBl. II Nr. 367/1998) für Internationales Steuerrecht an der Wirtschaftsuniversität
Wien
14. Aufbaustudium (gemäss BGBl. II Nr. 344/1998) in Internationaler Betriebswirtschaftslehre
„Master of Advanced Studies (International Management)“ an der Universität Linz
15. Universitätslehrgang (gemäss BGBl. II Nr. 68/1998) „Executive Master of Business Administration
(MBA Krems)“ an der Donau-Universität Krems
16. Universitätslehrgang (gemäss BGBl. II Nr. 2/1998) „Banking & Finance“ an der Donau-Universität
Krems
17. Aufbaustudium (gemäss BGBl. II Nr. 246/1997) für Europarecht (EURO-JUS) an der Donau-
Universität Krems und
18. Aufbaustudium (gemäss BGBl. II Nr. 247/1997) European Advanced Studies (EURAS) an der
Donau-Universität Krems.
(2) Facheinschlägig gemäß § 14 Abs. 1 Z 1 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz sind folgende Fachhochschul-
Studiengänge
1. Wirtschaftsberatende Berufe der Fachhochschule Wiener Neustadt
2. Marketing der WIFI-Steiermark GesmbH – Vertiefungsstudium „Internationale Geschäftstätigkeit“
3. Unternehmensgestaltende Berufe der Management Center Innsbruck GesmbH – Vertiefungsstudium
„Controller“, Vertiefungsstudium „Informationsmanager“
4. Unternehmensführung für die mittelständische Wirtschaft der FHW-GesmbH
5. Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen der FHW-GesmbH
6.Internationale Wirtschaftsbeziehungen des Trägervereins der Fachhochschulstudiengänge
Burgenland
7. Internationale Wirtschaft und Management des Fachhochschulvereins Inntal
8. Europäische Wirtschafts- und Unternehmensführung der BFI-Wien-Euroteam-Fachhochschulstudiengangsbetriebs
GesmbH
9. Kommunales Management des Technikums Kärnten – Verein zur Errichtung der Fachhochschule
Kärnten
10. Industriewirtschaft der Technikum Joanneum GesmbH
11. Produktions- und Managementtechnik des Fachhochschulträgervereines Oberösterreich
12. Informationswirtschaft und Management der Techno-Z Fachhochschul GesmbH und
13.Bank- und Finanzwirtschaft der BFI-Wien-Euroteam-Fachhochschulstudiengangsbetriebs
GesmbH.
(3) Facheinschlägig gemäß § 14 Abs. 1 Z 1 ist folgender Lehrgang universitären Charakters gemäß
§ 27 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 oder 2 Universitäts-Studiengesetz, BGBl. I Nr. 48/1997
Post-Graduate Lehrgang für Europarecht – Master of Advanced Studies (European Law) der Schloss
Hofen-Wissenschafts- und Weiterbildungs-Gesellschaft m.b.H.
Übergangsbestimmung
§ 2. Absolventen und Absolventinnen von Studienrichtungen, die nach § 9 Abs. 1, 2 und 4
Wirtschaftstreuhänder-Berufsordnung, BGBl. Nr. 125/1955, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl.
Nr. 431/1996 zur Prüfungszulassung berechtigt haben, die jedoch in § 1 nicht angeführt werden, sind bis
längstens 31. Dezember 2009 zur Steuerberaterprüfung weiterhin zuzulassen.