462. Kundmachung: Aufhebung einer Bestimmung des Gewerblichen Selbständigen-Pensionsversicherungsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 3 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 und gemäß
den §§ 64 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 27. Juni 1974, G 28/73-10, dem
Bundeskanzler zugestellt am 10. Juli 1974, die
Worte „bei verheirateten Personen 750 S monatlich"
im § 3 Abs. 1 Z. 7 des Gewerblichen Selbständigen-
Pensionsversicherungsgesetzes in den
Fassungen des Art. I Z. 3 lit. a der Novelle vom
4. März 1959, BGBl. Nr. 65, des Art. I Z. 1
lit. c der 17. Novelle vom 15. Dezember 1967,
BGBl. Nr. 7/1968 und des Art. I Z. 2 lit. b der
18. Novelle vom 27. November 1969, BGBl.
Nr. 447, als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten
nicht wieder in Kraft.
(3) Die Aufhebung tritt mit Ablauf des
31. Mai 1975 in Kraft.