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428_1976 AT

428. Kundmachung: Aufhebung einzelner von der Rechtsanwaltskammer für Wien, Niederösterreich und das Burgenland erlassener Bestimmungen durch den Verfassungsgerichtshof

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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 428. Kundmachung: Aufhebung einzelner von der Rechtsanwaltskammer für Wien, Niederösterreich und das Burgenland erlassener Bestimmungen durch den Verfassungsgerichtshof

Nach Art. 139 Abs. 5 des Bundes-Verfassungsgesetzes

in der Fassung von 1929 und § 60

Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953

wird kundgemacht

Der Verfassungsgerichtshof hat mit seinem

Erkenntnis vom 29. Juni 1976, G 39/75-14,

V 34-41/75-14 — dem Bundesminister für Justiz

zugestellt am 21. Juli 1976 — als gesetzwidrig

aufgehoben

den § 18 Abs. 2, den § 19 Abs. 1 und den

§ 23 lit. g der Geschäftsordnung für die Rechtsanwaltskammer

für Wien, Niederösterreich und

das Burgenland und deren Ausschuß (Beschluß

der Vollversammlung vom 14. Juni 1972, genehmigt

vom Bundesminister für Justiz mit

Erlaß vom 14. September 1972, Zl. 17 544-4 b/72,

verlautbart im Österreichischen Anwaltsblatt

Nr. 11/1972);

den § 18 Abs. 2, den § 19 Abs. 1 und den

§ 23 lit. g der Geschäftsordnung für die Rechtsanwaltskammer

für Wien, Niederösterreich und

das Burgenland und deren Ausschuß (Beschluß

der Vollversammlung vom 21. Mai 1974, genehmigt

mit Erlaß des Bundesministers für

Justiz vom 29. August 1974, Zl. 17 502-4 b/74,

verlautbart im Österreichischen Anwaltsblatt

Nr. 7/1974);

die die Abt. I — Ökonomisch-administrative

Angelegenheiten der Kammer (ÖAK) — betreffenden

Bestimmungen der Geschäftsverteilung

des Ausschusses der Rechtsanwaltskammer für

Wien, Niederösterreich und das Burgenland

(Beschluß des Plenums des Ausschusses vom

18. Juli 1972, verlautbart im Österreichischen

Anwaltsblatt Nr. 11/1972);

die die Abt. VII — Unterstützungseinrichtungen

— betreffenden Bestimmungen der

Geschäftsverteilung des Ausschusses der Rechtsanwaltskammer

für Wien, Niederösterreich und

das Burgenland (Beschluß des Plenums des Ausschusses

vom 11. Juni 1.974, verlautbart im

Österreichischen Anwaltsblatt Nr. 7/1974);

die Beitragsordnung 1972 (Beschluß der Vollversammlung

vom 14. Juni 1972, verlautbart

im Österreichischen Anwaltsblatt Nr. 7/1972 in

Zusammenhalt mit der Verlautbarung des Entwurfes

im Österreichischen Anwaltsblatt Nr. 5/

1972);

die Beitragsordnung 1973 (Beschluß der Vollversammlung

vom 22. Mai 1973, verlautbart

im Österreichischen Anwaltsblatt Nr. 6/1973 in

Zusammenhalt mit der Verlautbarung des Entwurfes

im Österreichischen Anwaltsblatt Nr. 4/

1973);

die Beitragsordnung 1974 (Beschluß der Vollversammlung

vom 21. Mai 1974, verlautbart im

Österreichischen Anwaltsblatt Nr. 7/1974);

den § 3 Abs. 1 erster Satz und Abs. 2 der

Satzung der Versorgungseinrichtung der Rechtsanwaltskammer

für Wien, Niederösterreich und

das Burgenland (Beschluß der Vollversammlung

vom 21. Mai 1974, genehmigt vom Bundesminister

für Justiz mit Erlässen vom 31. August

1974, Zl. 17 503-4 b/74, und vom 20. November

1974, Zl. 17 920-4 b/74, verlautbart im Österreichischen

Anwaltsblatt Nr. 7/1974).

Die Aufhebungen treten mit Ablauf des

29. Dezember 1976 in Kraft.

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