422. Verordnung: Änderung der Luftverkehrsregeln 1967 (LVR-Novelle 2000)
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund der §§ 7, 119 bis 121 und 124 des Luftfahrtgesetzes (LFG), BGBl. Nr. 253/1957, in der
Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 105/1999 wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für
Landesverteidigung verordnet
Die Luftverkehrsregeln 1967 (LVR 1967), BGBl. Nr. 56, zuletzt geändert durch die Verordnung
BGBl. II Nr. 138/1999, werden wie folgt geändert
1. § 4 Abs. 2 lautet
„(2) Der Pilot hat die luftfahrtrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Er hat weiters die in luftfahrtüblicher
Weise (insbesondere NOTAM und Aeronautical Information Publication Austria) im Rahmen der
Flugsicherung kundgemachten Anordnungen einzuhalten, wobei Abs. 1 letzter Satz unberührt bleibt.“
2. § 25 lautet
„§ 25. (1) Vor Beginn jedes kontrollierten Fluges ist ein Flugplan abzugeben.
(2) Bei anderen Flügen ist vor dem Abflug ein Flugplan abzugeben, wenn die Bundesgrenze
überflogen werden soll. Ausgenommen hievon sind Flüge ziviler Luftfahrzeuge nach Sichtflugregeln in
die Bundesrepublik Deutschland.
(3) Es steht dem Piloten frei, für alle Flüge, welche nicht der Flugplanpflicht unterliegen, dennoch
einen Flugplan abzugeben.“
3. § 41 Abs. 1 lit. g Z 1 lautet
„1. Flugsicht im Luftraum der Klasse F: 5 km, im Luftraum der Klasse G: 1,5 km“
4. Im § 45 wird nach dem Abs. 5 folgender Abs. 5a eingefügt
„(5a) Abs. 5 gilt auch für Trainingsflüge von Luftfahrtunternehmen, welche Ambulanz- und
Rettungsflüge durchführen. Derartige Flüge dürfen zu Trainingszwecken einmal pro Monat bis längstens
22.30 Uhr Lokalzeit im Radius von 15 Kilometer um den Flugplatz mit der Maßgabe durchgeführt
werden, dass die Wetterbedingungen des Abs. 2 eingehalten werden.“
5. Im § 45 wird in den Abs. 1 bis 3 und 6 jeweils nach der Zitierung „Abs. 5“ die Zitierung „und 5a“
eingefügt.
6. § 57 Abs. 6 letzter Satz lautet
„Sie ist insoweit mit Befristungen, Bedingungen, Auflagen und gegen Widerruf zu erteilen, als dies zur
Hintanhaltung derartiger Gefährdungen erforderlich erscheint.“
7. Im § 74 Abs. 1 wird die Zitierung „Zivilluftfahrt-Störungsverordnung, BGBl. Nr. 152/1978,“ durch die
Zitierung „Zivilluftfahrt-Such- und Rettungsdienstverordnung 1999, BGBl. II Nr. 376/1999,“ ersetzt.
8. § 75 samt Überschrift lautet
„Strafbestimmung
§ 75. Übertretungen dieser Verordnung sind gemäß § 169 des Luftfahrtgesetzes strafbar.“
9. Im § 76 wird der erste Satz als „Abs. 1“ bezeichnet; der restliche Teil des § 76 wird als „Abs. 2“
bezeichnet; diesem Abs. 2 wird folgender Abs. 3 angefügt
„(3) Die §§ 4 Abs. 2, 25, 41 Abs. 1, 45 Abs. 1 bis 3, 5a und 6, 57 Abs. 6, 74 Abs. 1, 75 samt
Überschrift, sowie die Anhänge in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 422/2000 treten mit
31. Dezember 2000 in Kraft.“
10. Die Anhänge zur LVR werden wie folgt geändert
Anhang C lautet
Anhang E Abschnitt A Ziffer II Unterziffer 1 Absatz 2 Z 8 lautet
„8. beim Kontrollbezirk Koralpe (CTA Koralpe)
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 46°58'00" Nord 15°08'30" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 46°38'45" Nord 15°05'00" Ost
von diesem entlang der Bundesgrenze zum Koordinatenpunkt ...... 46°35'30" Nord 14°51'30" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°37'10" Nord 14°50'02" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°43'14" Nord 14°44'41" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°48'30" Nord 14°40'00" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt......................... 46°58'00" Nord 15°08'30" Ost“
Anhang E Abschnitt A Ziffer II Unterziffer 3 wird aufgehoben; die bisherige Unterziffer 4 wird als Unterziffer
3 bezeichnet.
Anhang E Abschnitt A Ziffer II Unterziffer 3 Abs. 4 und 5 lautet
„(4) Die SRA I und II der TMA Linz werden seitlich durch lotrechte Flächen begrenzt, deren
Schnittlinien mit der Erdoberfläche wie folgt verlaufen
1. SRA I der TMA Linz
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 48°16'25" Nord 13°53'10" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 48°16'46" Nord 14°03'39" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°17'15" Nord 14°18'40" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°17'20" Nord 14°21'40" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°23'39" Nord 14°28'31" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°17'35" Nord 14°29'05" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°07'40" Nord 14°30'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°07'20" Nord 14°19'20" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°06'50" Nord 14°04'25" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°06'25" Nord 13°54'10" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°11'07" Nord 13°53'51" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt......................... 48°16'25" Nord 13°53'10" Ost
Ausgenommen ist jener Teil des Luftraumes, der für die Kontrollzone Linz festgelegt ist.
2. SRA II der TMA Linz
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 48°24'56" Nord 14°04'36" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 48°23'39" Nord 14°28'31" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°17'20" Nord 14°21'40" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°17'15" Nord 14°18'40" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°16'46" Nord 14°03'39" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt......................... 48°24'56" Nord 14°04'36" Ost
(5) Die SRA I, II, III und IV der TMA Wien werden seitlich durch lotrechte Flächen begrenzt, deren
Schnittlinien mit der Erdoberfläche wie folgt verlaufen
1. bei der SRA I der TMA Wien
vom Koordinatenpunkt (Marchegg)................................................ 48°17'00" Nord 16°55'00" Ost
entlang der Bundesgrenze zum Koordinatenpunkt (östlich von
Halbturn).......................................................................................... 47°52'06" Nord 17°01'20" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Frauenkirchen)..... 47°50'00" Nord 16°56'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Rust)..................... 47°48'00" Nord 16°40'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Siegersdorf).......... 47°54'00" Nord 16°21'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Heiligenkreuz) ..... 48°03'20" Nord 16°08'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Mauerbach).......... 48°15'00" Nord 16°10'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Klosterneuburg) ... 48°18'38" Nord 16°19'30" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Wolkersdorf)........ 48°23'00" Nord 16°31'00" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Marchegg)..... 48°17'00" Nord 16°55'00" Ost
2. bei der SRA II der TMA Wien
vom Koordinatenpunkt (südlich von Dürnkrut).............................. 48°27'02" Nord 16°51'07" Ost
entlang der Bundesgrenze zum Koordinatenpunkt (Marchegg)...... 48°17'00" Nord 16°55'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Wolkersdorf)........ 48°23'00" Nord 16°31'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Klosterneuburg) ... 48°18'38" Nord 16°19'30" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Mauerbach).......... 48°15'00" Nord 16°10'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Heiligenkreuz) ..... 48°03'20" Nord 16°08'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Siegersdorf).......... 47°54'00" Nord 16°21'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Rust)..................... 47°48'00" Nord 16°40'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Frauenkirchen)..... 47°50'00" Nord 16°56'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (östlich von
Halbturn).......................................................................................... 47°52'06" Nord 17°01'20" Ost
von diesem entlang der Bundesgrenze zum Koordinatenpunkt
(Klingenbach).................................................................................. 47°44'00" Nord 16°32'30" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Steinabrückl)........ 47°52'00" Nord 16°12'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Jochgrabenberg)... 48°09'15" Nord 16°01'05" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Preßbaum)............ 48°11'00" Nord 16°02'31" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Riederberg) .......... 48°15'12" Nord 16°06'21" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°22'32" Nord 16°13'06" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (westlich von
Michelberg) ..................................................................................... 48°25'42" Nord 16°16'01" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°26'15" Nord 16°31'00" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (südlich von
Dürnkrut) ......................................................................................... 48°27'02" Nord 16°51'07" Ost
3. bei der SRA III der TMA Wien
vom Koordinatenpunkt (nördlich von Haugsdorf).......................... 48°44'50" Nord 16°06'00" Ost
entlang der Bundesgrenze zum Koordinatenpunkt (südlich von
Dürnkrut) ......................................................................................... 48°27'02" Nord 16°51'07" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°26'15" Nord 16°31'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (westlich von
Michelberg) ..................................................................................... 48°25'42" Nord 16°16'01" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°22'32" Nord 16°13'06" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Riederberg) .......... 48°15'12" Nord 16°06'21" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (nördlich von
Haugsdorf)....................................................................................... 48°44'50" Nord 16°06'00" Ost
4. bei der SRA IV der TMA Wien
vom Koordinatenpunkt (nördlich von Haugsdorf).......................... 48°44'50" Nord 16°06'00" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt (Riederberg).............................. 48°15'12" Nord 16°06'21" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Preßbaum)............ 48°11'00" Nord 16°02'31" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Jochgrabenberg)... 48°09'15" Nord 16°01'05" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Steinabrückl)........ 47°52'00" Nord 16°12'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Klingenbach)........ 47°44'00" Nord 16°32'30" Ost
von diesem entlang der Bundesgrenze zum Koordinatenpunkt
(östlich von Sieggraben).................................................................. 47°40'00" Nord 16°25'20" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Flatz).................... 47°45'05" Nord 16°00'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Altenmarkt/
Triesting) ......................................................................................... 48°00'00" Nord 16°00'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°12'00" Nord 15°42'55" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Großhain)............. 48°15'30" Nord 15°38'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Schönberg/Kamp) 48°32'00" Nord 15°40'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°42'25" Nord 16°01'03" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (nördlich von
Haugsdorf)....................................................................................... 48°44'50" Nord 16°06'00" Ost“
Anhang E Abschnitt D Abs. 1 Z 3 bis 6 lautet
„3. Militärische Kontrollzone Tulln-West (MCTR Tulln-West)
der seitlich gemäß Abs. 2, nach oben durch eine Horizontalfläche in einer Höhe von 1370 m über
dem mittleren Meeresspiegel, und nach unten durch die Erdoberfläche begrenzte Luftraum.
4. Militärische Kontrollzone Tulln-Ost (MCTR Tulln-Ost)
der seitlich gemäß Abs. 2, nach oben durch eine Horizontalfläche in einer Höhe von 1050 m über
dem mittleren Meeresspiegel, in jenem Teil des Luftraumes, der unterhalb des Bereiches mit
Sonderregelungen (SRA) Wien II liegt, und nach unten durch die Erdoberfläche begrenzte
Luftraum.
5. Militärische Kontrollzone Zeltweg (MCTR Zeltweg)
der seitlich gemäß Abs. 2, nach oben durch eine Horizontalfläche in einer Höhe von 2450 m über
dem mittleren Meeresspiegel und nach unten durch die Erdoberfläche begrenzte Luftraum.
6. Militärische Flugplatzverkehrszonen für die Militärflugplätze Aigen/Ennstal (MATZ Aigen/
Ennstal), Tulln-Langenlebarn (MATZ Tulln), Wiener Neustadt (MATZ Wiener Neustadt) und
Zeltweg (MATZ Zeltweg)
die seitlich gemäß Abs. 3, nach oben durch Horizontalflächen in den im Abs. 3 bezeichneten
Höhen und nach unten durch die Erdoberfläche begrenzten Lufträume.“
Anhang E Abschnitt D Abs. 2 lautet
„(2) Seitlich werden die im Abs. 1 Z 1 bis 6 bezeichneten Ausnahmebereiche durch lotrechte Flächen
begrenzt, deren Schnittlinien mit der Erdoberfläche wie folgt verlaufen
1a. beim militärischen Nahkontrollbezirk Tulln-West (MTMA Tulln-West)
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 48°42'25" Nord 16°01'03" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 48°40'00" Nord 16°10'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°40'00" Nord 16°28'30" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (westlich von
Michelberg) ..................................................................................... 48°25'42" Nord 16°16'01" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°22'32" Nord 16°13'06" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Riederberg) .......... 48°15'12" Nord 16°06'21" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Preßbaum)............ 48°11'00" Nord 16°02'31" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°12'00" Nord 15°42'55" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Großhain)............. 48°15'30" Nord 15°38'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Schönberg/Kamp) 48°32'00" Nord 15°40'00" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt......................... 48°42'25" Nord 16°01'03" Ost
1b. beim militärischen Nahkontrollbezirk Tulln-Ost (MTMA Tulln-Ost)
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 48°40'00" Nord 16°28'30" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 48°40'00" Nord 16°31'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°26'15" Nord 16°31'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Wolkersdorf)........ 48°23'00" Nord 16°31'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Klosterneuburg) ... 48°18'38" Nord 16°19'30" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Mauerbach).......... 48°15'00" Nord 16°10'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Riederberg) .......... 48°15'12" Nord 16°06'21" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°22'32" Nord 16°13'06" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (westlich von
Michelberg) ..................................................................................... 48°25'42" Nord 16°16'01" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt......................... 48°40'00" Nord 16°28'30" Ost
2. beim militärischen Nahkontrollbezirk Zeltweg (MTMA Zeltweg)
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 47°26'30" Nord 14°47'50" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 47°17'00" Nord 14°58'40" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°10'20" Nord 15°05'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°05'00" Nord 15°10'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°58'00" Nord 15°08'30" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°48'30" Nord 14°40'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°45'00" Nord 14°30'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°59'00" Nord 14°12'45" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°17'23" Nord 14°09'41" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°26'30" Nord 14°24'20" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt......................... 47°26'30" Nord 14°47'50" Ost
3. bei der militärischen Kontrollzone Tulln-West (MCTR Tulln-West)
vom Koordinatenpunkt (Bahnhof Absdorf) .................................... 48°24'00" Nord 15°59'30" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 48°22'32" Nord 16°13'06" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Riederberg) .......... 48°15'12" Nord 16°06'21" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Sieghartskirchen) . 48°15'30" Nord 16°01'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°15'30" Nord 15°54'50" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Zwentendorf) ....... 48°20'45" Nord 15°54'50" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Bahnhof
Absdorf)........................................................................................... 48°24'00" Nord 15°59'30" Ost
4. bei der militärischen Kontrollzone Tulln-Ost (MCTR Tulln-Ost)
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 48°22'32" Nord 16°13'06" Ost
entlang der Bahnlinie zum Koordinatenpunkt (Haltest. Burg
Kreuzenstein)................................................................................... 48°22'00" Nord 16°18'00" Ost
Ost von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Klosterneuburg)..
.............................................................................................. 48°18'38" Nord 16°19'30" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Mauerbach).......... 48°15'00" Nord 16°10'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt (Riederberg) .......... 48°15'12" Nord 16°06'21" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt......................... 48°22'32" Nord 16°13'06" Ost
5. bei der militärischen Kontrollzone Zeltweg (MCTR Zeltweg)
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 47°17'00" Nord 14°58'40" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 47°10'20" Nord 15°05'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°09'30" Nord 14°44'00" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°05'45" Nord 14°24'15" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°13'20" Nord 14°23'40" Ost
und von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt......................... 47°17'00" Nord 14°58'40" Ost“
Anhang G lautet
„Anhang G
Übungs- und Erprobungsbereiche
I. Übungsbereiche und Übungsflüge
1. Übungsbereiche
(1) Als Übungsbereiche werden die gemäß Abs. 3 umgrenzten Lufträume um alle Zivilflugplätze für
die Dauer der bestehenden Betriebsaufnahmebewilligung und für jene Arten von Zivilluftfahrzeugen
festgelegt, für welche die Zivilflugplätze jeweils genehmigt sind.
(2) Die Bestimmungen des Abs. 1 gelten sinngemäß für Militärflugplätze für die Dauer und den
Umfang einer bestehenden Bewilligung gemäß § 62 Abs. 1 lit. a des Luftfahrtgesetzes zur Mitbenützung
durch Zivilluftfahrzeuge.
(3) Übungsbereiche werden nach unten durch die Erdoberfläche, nach oben durch die Flugfläche 195
und seitlich durch lotrechte Zylindermantelflächen mit Radien von 8 km – bezogen auf den jeweiligen
Flugplatzbezugspunkt – begrenzt.
2. Übungsflüge
(1) Übungsflüge im Sinne dieses Anhanges sind Flüge, bei denen Zivilluftfahrzeuge ohne einen
befugten Zivilfluglehrer am Doppelsteuer von Personen im Fluge geführt werden, die nicht Inhaber der
nach den Zivilluftfahrt-Personalvorschriften für diese Tätigkeit vorgesehenen gültigen Zivilluftfahrerscheine
oder Berechtigungen sind.
(2) Übungsflüge sind nur innerhalb von Übungsbereichen (Punkt 1) zulässig. Die Flugbesatzung
muss zur Durchführung der Flüge befugt sein.
3. Durchführung von Übungsflügen
(1) Übungsflüge innerhalb kontrollierter Lufträume sind nur zulässig, wenn die in Betracht
kommende Flugverkehrskontrollstelle (§ 69) zugestimmt hat. Diese Zustimmung ist zu erteilen, wenn die
Sicherheit von kontrollierten Flügen und von Luftfahrzeugen im Flugplatzverkehr nicht gefährdet wird.
Sie ist insoweit befristet, bedingt, mit Auflagen oder gegen Widerruf zu erteilen, als dies mit Rücksicht
auf die Sicherheit der Luftfahrt erforderlich ist. Im Flugplatzbereich von nichtkontrollierten Flugplätzen
sind Übungsflüge nur mit Zustimmung des Flugplatzbetriebsleiters zulässig.
(2) Bei Übungsflügen dürfen dicht besiedelte Gebiete oder Menschenansammlungen im Freien nur
insoweit überflogen werden, als dies zum Zwecke des Abfluges oder der Landung aus flugbetrieblichen
Gründen unbedingt erforderlich ist.
(3) Werden in einem Übungsbereich mehrere Übungsflüge gleichzeitig durchgeführt, so ist durch
Vereinbarung aller beteiligten Piloten und der beaufsichtigenden Fluglehrer für eine sichere
Durchführung aller Flüge zu sorgen.
(4) Fluggäste dürfen bei Übungsflügen nicht mitgenommen werden.
II. Erprobungsbereiche und Erprobungsflüge
1. Erprobungsbereiche
(1) Als Erprobungsbereiche werden die im Abs. 3 bis 5 bezeichneten Lufträume um alle
Zivilflugplätze für die Dauer der bestehenden Betriebsaufnahmebewilligung und für jene Arten von
Zivilluftfahrzeugen festgelegt, für welche die Zivilflugplätze jeweils genehmigt sind. Erprobungsbereiche
werden nach unten durch die Erdoberfläche, nach oben durch die Bundesgrenze und seitlich gemäß den
Absätzen 3 bis 5 begrenzt.
(2) Die Bestimmungen der Absätze 1 und 5 gelten sinngemäß für Militärflugplätze für die Dauer und
den Umfang einer bestehenden Bewilligung gemäß § 62 Abs. 1 lit. a des Luftfahrtgesetzes zur Mitbenützung
durch Zivilluftfahrzeuge.
(3) Seitlich werden nachstehende Erprobungsbereiche durch lotrechte Flächen begrenzt, deren
Schnittlinie mit der Erdoberfläche wie folgt verlaufen
1. Beim Erprobungsbereich Friesach
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 46°55'16" Nord 14°32'15" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 46°41'58" Nord 14°30'23" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°44'26" Nord 14°18'06" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°56'05" Nord 14°19'42" Ost
und von diesem zum Koordinatenpunkt.......................................... 46°55'16" Nord 14°32'15" Ost
2. Beim Erprobungsbereich Hohenems
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 47°20'49" Nord 09°47'23" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 47°08'54" Nord 09°36'25" Ost
entlang der Bundesgrenze zum Koordinatenpunkt.......................... 47°20'58" Nord 09°36'30" Ost
und von diesem zum Koordinatenpunkt.......................................... 47°20'49" Nord 09°47'23" Ost
3. Beim Erprobungsbereich Linz–Wels–Hofkirchen
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 48°07'40" Nord 14°30'01" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 47°59'11" Nord 14°30'37" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°57'56" Nord 13°54'53" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 48°06'25" Nord 13°54'10" Ost
und von diesem zum Koordinatenpunkt.......................................... 48°07'40" Nord 14°30'01" Ost
4. Beim Erprobungsbereich Weiz-Fürstenfeld–Punitz
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 47°12'39" Nord 16°16'06" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 47°05'02" Nord 16°22'04" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 46°59'00" Nord 16°05'36" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°06'12" Nord 15°37'43" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°14'18" Nord 15°42'10" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°08'29" Nord 16°04'42" Ost
und von diesem zum Koordinatenpunkt.......................................... 47°12'39" Nord 16°16'06" Ost
5. Beim Erprobungsbereich Wr. Neustadt
vom Koordinatenpunkt.................................................................... 47°46'25" Nord 16°16'58" Ost
geradlinig zum Koordinatenpunkt................................................... 47°30'10" Nord 16°16'02" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°39'43" Nord 15°50'09" Ost
von diesem geradlinig zum Koordinatenpunkt................................ 47°48'55" Nord 16°09'41" Ost
und von diesem zum Koordinatenpunkt.......................................... 47°46'25" Nord 16°16'58" Ost
(4) Seitlich werden nachstehende Erprobungsbereiche durch lotrechte Flächen begrenzt, deren
Schnittflächen mit der Erdoberfläche mit jenen der Kontrollzonen für den betreffenden Flugplatz (Anhang
E Punkt B) übereinstimmen.
1. Erprobungsbereich Flughafen Graz
2. Erprobungsbereich Flughafen Innsbruck
3. Erprobungsbereich Flughafen Linz
4. Erprobungsbereich Flughafen Klagenfurt
5. Erprobungsbereich Flughafen Salzburg
6. Erprobungsbereich Flughafen Wien
(5) Für alle anderen Zivilflugplätze werden die seitlichen Grenzen der Erprobungsbereiche durch
lotrechte Zylindermantelflächen mit Radien von 8 km – bezogen auf den jeweiligen Flugplatzbezugspunkt
– festgelegt.
2. Erprobungsflüge
(1) Erprobungsflüge im Sinne dieses Anhanges sind gemäß § 42 ZLLV 1999 genehmigte Flüge, bei
denen Zivilluftfahrzeuge zur Feststellung ihres Betriebsverhaltens oder des Betriebsverhaltens von
eingebauten Geräten und Anlagen bei verschiedenen Flugzuständen im Fluge verwendet werden, ohne
bereits alle Voraussetzungen des § 12 des Luftfahrtgesetzes zu besitzen.
(2) Erprobungsflüge sind nur innerhalb von Erprobungsbereichen (Punkt 1) zulässig. Die
Flugbesatzung muss zur Durchführung der Flüge befugt sein.
3. Durchführung von Erprobungsflügen
(1) Erprobungsflüge innerhalb kontrollierter Lufträume sind unbeschadet anderer Bestimmungen nur
zulässig, wenn die in Betracht kommende Flugverkehrskontrollstelle (§ 69) zugestimmt hat. Diese
Zustimmung ist zu erteilen, wenn die Sicherheit von kontrollierten Flügen und von Luftfahrzeugen im
Flugplatzverkehr nicht gefährdet wird. Sie ist insoweit befristet, bedingt mit Auflagen oder gegen
Widerruf zu erteilen, als dies mit Rücksicht auf die Sicherheit der Luftfahrt erforderlich ist. Im
Flugplatzbereich von nichtkontrollierten Flugplätzen sind Erprobungsflüge nur mit Zustimmung des
Flugplatzbetriebsleiters zulässig.
(2) Bei Erprobungsflügen dürfen dicht besiedelte Gebiete oder Menschenansammlungen im Freien
nur insoweit überflogen werden, als dies zum Zwecke des Abfluges oder der Landung aus
flugbetrieblichen Gründen unbedingt erforderlich ist.
(3) Werden in einem Erprobungsbereich mehrere Erprobungsflüge gleichzeitig durchgeführt, so ist
durch Vereinbarung aller beteiligten Piloten für eine sichere Durchführung aller Flüge vorzusorgen.
(4) Fluggäste dürfen bei Erprobungsflügen nicht mitgenommen werden.
4. Meldungen über Erprobungsflüge
(1) Soweit für einen Erprobungsflug kein Flugplan abgegeben wurde, hat der Pilot den im Abs. 3
bezeichneten Stellen unverzüglich auf dem kürzesten Wege zu melden
1. vor Beginn jedes Erprobungsfluges
a) die beabsichtigte Flughöhe und gegebenenfalls den Teilbereich, in dem er den Erprobungsflug
durchzuführen beabsichtigt, sowie
b) allfällige weitere Angaben, die von der die Meldung entgegennehmenden Stelle im Interesse
der Sicherheit der Luftfahrt verlangt werden;
2. die Beendigung jedes Erprobungsfluges.
(2) Führt ein Pilot am selben Tag mehrere Erprobungsflüge durch, so können die gemäß Abs. 3 in
Betracht kommenden Stellen zulassen, dass die gemäß Abs. 1 erforderliche Meldung nur vor Beginn des
ersten und nach Beendigung des letzten Erprobungsfluges dieses Tages abgegeben werden, sofern
hiedurch die Sicherheit der Luftfahrt nicht gefährdet erscheint.
(3) Die Meldungen gemäß Abs. 1 und 2 sind zu erstatten
a) an die Meldestelle für Flugverkehrsdienste des Abflugplatzes oder – wenn sich am Flugplatz
keine solche Meldestelle im Dienst befindet – an den für den Flugbetrieb am Abflugplatz
Verantwortlichen, und
b) bei Erprobungsflügen innerhalb kontrollierter Lufträume gegebenenfalls außerdem an die in
Betracht kommende Flugverkehrskontrollstelle (§ 69).“