41. Kundmachung: Aufhebung einer Wortfolge in § 32 Abs. 1 erster Satz des Asylgesetzes 1997 durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (3 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5, 6 und 7 B-VG und gemäß §§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 11. Dezember 1998, G 210/98-7, G 214/98-7,
G 215/98-6, G 217/98-8, G 218/98-8, G 233/98-7, G 234/98-7, G 240/98-7 und G 244/98-6, dem Bundeskanzler
zugestellt am 11. Jänner 1999, die Wortfolge „als offensichtlich unbegründet abgewiesen oder“ in
§ 32 Abs. 1 erster Satz des Asylgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 76, in der Fassung der Kundmachung BGBl. I
Nr. 106/1998 als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
(3) Die aufgehobene Gesetzesstelle ist nicht mehr anzuwenden.
Auf Grund der §§ 3 bis 6, der §§ 29 und 39 sowie der §§ 42 bis 45 des Heeresgebührengesetzes
1992, BGBl. Nr. 422, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 122/1998, wird verordnet
§ 1. Die Bezüge der Wehrpflichtigen werden in folgenden betragsmäßigen Höhen festgestellt
1. Monatsgeld
a) nach § 3 Abs. 1 HGG 1992 2065 S
b) nach § 3 Abs. 2 HGG 1992 3785 S
2. Dienstgradzulage
Gefreiter 557 S
Korporal 696 S
Zugsführer 833 S
Wachtmeister 1142 S
Oberwachtmeister 1279 S
Stabswachtmeister 1418 S
Oberstabswachtmeister 1555 S
Offiziersstellvertreter 1694 S
Vizeleutnant 1830 S
Fähnrich 2040 S
Leutnant 2177 S
Oberleutnant 2311 S
Hauptmann 2589 S
Major 2899 S
Oberstleutnant 3172 S
Oberst 3451 S
Brigadier 3760 S
General 4070 S
3. Prämie im Grundwehrdienst
a) nach § 5 Abs. 1 HGG 1992 1076 S
b) Erhöhung nach § 5 Abs. 2 HGG 1992 803 S
4. Besoldung der Zeitsoldaten
a) Monatsprämie
Wehrdienst als Zeitsoldat von weniger als einem Jahr
aa) bis zum Ablauf des sechsten Monates 7215 S
bb) ab dem siebenten Monat 8050 S
Wehrdienst als Zeitsoldat von mindestens einem Jahr
Rekrut, Gefreiter und Korporal 10329 S
Zugsführer 10841 S
Unteroffizier 11673 S
Offizier 12890 S
b) Vergütung nach § 6 Abs. 2 HGG 1992 574 S
c) Vergütung nach § 6 Abs. 3 HGG 1992
aa) Grundstufe 345 S
bb) Höchstmaß der Erhöhung 3441 S
d) Einsatzvergütung
aa) Einsatz nach § 2 Abs. 1 lit. a WG
Rekruten und Chargen 12039 S
Unteroffiziere 15477 S
Offiziere 20064 S
bb) Einsatz nach § 2 Abs. 1 lit. b und c WG
Rekruten und Chargen 10778 S
Unteroffiziere 13644 S
Offiziere 17770 S
5. Bemessungsgrundlage für den Familienunterhalt
a) Mindestbemessungsgrundlage 11712 S
b) Höchstbemessungsgrundlage 53190 S
6. Leistungen nach dem VI. Hauptstück
a) Pauschalentschädigung 391 S
b) Höchstsatz der Entschädigung und der Fortzahlung der Bezüge 2928 S
§ 2. Die Beträge nach § 1 gebühren ab 1. Jänner 1999.
§ 3. Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung BGBl. II Nr. 19/1998 außer Kraft.
Nach Mitteilungen der Regierung der Vereinigten Staaten haben folgende weitere Staaten ihre
Beitrittsurkunden zum Abkommen über die Internationale Zivilluftfahrt (BGBl. Nr. 97/1949, letzte
Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. Nr. 284/1992) hinterlegt bzw. erklärt, sich weiterhin an das
Abkommen gebunden zu erachten
Staaten: Datum der Hinterlegung der Beitrittsurkunde bzw. Kontinuitätserklärung
Antigua und Barbuda 10. November 1981
Armenien 18. Juni 1992
Aserbaidschan 9. Oktober 1992
Belarus 4. Juni 1993
Bosnien und Herzegowina 13. Jänner 1993
Eritrea 17. September 1993
Georgien 21. Jänner 1994
Guinea-Bissau 15. Dezember 1977
Kasachstan 21. August 1992
Kirgisistan 25. Februar 1993
Kiribati 14. April 1981
Lettland 13. Juli 1992
die ehemalige jugoslawische
Republik Mazedonien
mit Wirksamkeit vom 8. September 1991
Moldova 1. Juni 1992
Palau 4. Oktober 1995
Samoa 21. November 1996
Simbabwe 11. Februar 1981
Slowakei 15. März 1993
Staaten: Datum der Hinterlegung der Beitrittsurkunde bzw. Kontinuitätserklärung
Slowenien 9. April 1992
Tadschikistan 3. September 1993
Tschechische Republik 4. März 1993
Turkmenistan 15. März 1993
Ukraine 10. August 1992
Usbekistan 13. Oktober 1992
Das Abkommen findet auf Grund von Erklärungen des Vereinigten Königreichs und der
Volksrepublik China auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong weiterhin Anwendung.
Einer Mitteilung des Generalsekretärs der ICAO zufolge ist die Sozialistische Föderative Republik
Jugoslawien gemäß Resolution A29-2 der ICAO-Versammlung vom 25. September 1992 nicht mehr als
Mitglied der Organisation und als Vertragspartei des Abkommens einschließlich der von ihr ratifizierten
Änderungen zu betrachten.