41. Kundmachung: Aufhebung einiger Bestimmungen der Abgabenordnung durch den Verfassungsgerichtshof.
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 3 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 und den
§§ 64 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit dem
Erkenntnis vom 9. Dezember 1955, G 15/55/8,
den zweiten Abschnitt im dritten Teil der Abgabenordnung
vom 22. Mai 1931, Deutsches
RGBl. I S. 161 (eingeführt in Österreich durch
die Verordnung vom 14 April 1938, Deutsches
RGBl. I S. 389, kundgemacht im Gesetzblatt für
das Land Österreich Nr. 565/1938), in der heute
geltenden Fassung (abgeändert durch das Strafanwendungsgesetz,
StGBl. Nr. 148/1945, die
II. Strafgesetznovelle 1952, BGBl. Nr. 160, das Zustellungsgesetz,
BGBl. Nr. 59/1949, das Abgabenrechtsmittelgesetz,
BGBl. Nr. 60/1949, das Abgabeneinhebungsgesetz
1951, BGBl. Nr. 87, die
Abgabenexekutionsordnung, BGBl. Nr. 104/
1949, in der Fassung der Novelle BGBl. Nr. 1/
1952, und das Bundesgesetz über den Aufbau
der Abgabenverwaltung des Bundes, BGBl.
Nr. 149/1954), mit Ausnahme des § 477 zur
Gänze als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 18. Dezember
1956 in Kraft.
(3) Ältere Bestimmungen treten an Stelle der
aufgehobenen nicht wieder in Kraft.