418. Kundmachung: Aufhebung von Erlässen des Bundesministeriums für Unterricht durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 139 Abs. 2 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 und gemäß
den §§ 60 Abs. 2 und 61 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird
kundgemacht
1. Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 30. Juni 1972, V 7-10/72-8 —
dem Bundesminister für Unterricht und Kunst
zugestellt am 4. Oktober 1972 —, folgende Erlässe
des Bundesministeriums für Unterricht betreffend
die Gewährung eines Unterhaltsbeitrages
an Probelehrer als gesetzwidrig aufgehoben
1. Rundschreiben Nr. 204/1966 vom
31. August 1966, Zl. 89.348-V/3/66;
2. Rundschreiben Nr. 170/1968 vom 26. September
1968, Zl. 105.823-V/3b/68;
3. Rundschreiben Nr. 126/1969 vom 24. März
1969, Zl. 129.317-V/3 b/68;
4. Erlaß vom 16. Mai 1951, Zl. 23362-IV/
20 b/51.
2. Die Aufhebung tritt mit 30. Dezember 1972
in Kraft.