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39_1953 AT

39. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Musterschutzgesetzes.

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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 39. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Musterschutzgesetzes.

Artikel 1.

Auf Grund des § 1 des Wiederverlautbarungsgesetzes,

BGBl. Nr. 114/1947, wird in der Anlage

das Musterschutzgesetz, BGBl. Nr. 118 vom

Jahre 1928, neu verlautbart.

Artikel 2.

(1) Bei der Wiederverlautbarung dieses Bundesgesetzes

wurden die Änderungen und Ergänzungen

berücksichtigt, die sich aus nachstehenden

Rechtsvorschriften ergeben

1. Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung

von 1929, BGBl. Nr. 1/1930,

2. Bundesgesetz vom 4. Feber 1948, BGBl.

Nr. 50,

3. Verordnung des Bundesministeriums für

Handel und Wiederaufbau vom 8. Juli 1951,

BGBl. Nr. 184 (Mustergebühren-Verordnung

1951),

4. Bundesgesetz vom 25. Juli 1951, BGBl.

Nr. 210 (Gewerbl. Rechtsschutz-Novelle 1951).

(2) Gemäß § 2 Z. 6 des Wiederverlautbarungsgesetzes

wurden nachstehende Vorschriften in

das Musterschutzgesetz eingebaut

1. die §§ 2 und 3 der Musterschutzrechtsnovelle

1947, BGBl. Nr. 124, unter Bedachtnahme

auf deren § 6, ferner § 7 dieses Gesetzes,

2. Artikel 4 Abs. 2 lit. a, Abs. 3 und 4 des

Bundesgesetzes vom 26. April 1921, BGBl.

Nr. 268, über eine Erhöhung der Gebühren für

gewerbliche Schutzrechte; in der Fassung BGBl.

Nr. 124/1947,

3. soweit sie das Musterrecht betreffen,

a) die Artikel 5 Abs. 1 und Artikel 7 des

Bundesgesetzes vom 26. April 1921, BGBl.

Nr. 268,

b) die §§ 1 bis 5, 7 bis 9 und 13 des Bundesgesetzes

vom 20. Feber 1924, BGBl.

Nr. 56, über die Wiedereinsetzung in den

vorigen Stand auf dem Gebiete des gewerblichen

Rechtsschutzes, in der Fassung

BGBl. Nr. 210/1951,

c) die §§ 1 bis 4 und 6 des Bundesgesetzes

vom 27. Jänner 1925, BGBl. Nr. 67, über

den Prioritätsschutz für Erfindungen,

Muster und Marken auf Ausstellungen,

d) das Bundesgesetz vom 16. Juli 1925, BGBl.

Nr. 244, über die Vertretungsbefugnis der

Patentanwälte und über das Verbot der

Winkelschreiberei auf dem Gebiete des

gewerblichen Rechtsschutzes, in der Fassung

BGBl. Nr. 50/1948 und BGBl. Nr. 210/

1951,

e) die §§ 1, 2 und 5 des Unionsbeitrittsgesetzes,

BGBl. Nr. 119 vom Jahre 1928,

in der Fassung BGBl. Nr. 210/1951.

(3) Die im Abs. 2 angeführten Bestimmungen

wurden in das Musterschutzgesetz unter folgenden

Bezeichnungen eingebaut

1. die Bestimmung des § 2 der Musterschutzrechtsnovelle

1947, BGBl. Nr. 124, als § 4 Abs. 3,

2. die Bestimmungen der §§ 1 und 2 des

Unionsbeitrittsgesetzes, BGBl. Nr. 119 vom

Jahre 1928, als §§ 9 a und 9 b,

3. die Bestimmungen der §§ 1 bis 4 des Bundesgesetzes

vom 27. Jänner 1925, BGBl. Nr. 67,

als §§ 9 c bis 9 f,

4. die Bestimmungen des Artikels 4 Abs. 2

lit. a, Abs. 3 und 4 des Bundesgesetzes vom

26. April 1921, BGBl. Nr. 268, als § 7 a,

5. die Bestimmungen der §§ 1 bis 5 und 7

bis 9 des Bundesgesetzes vom 20. Feber 1924,

BGBl. Nr. 56, als §§ 9 g bis 9 n,

6. die Bestimmung des § 3 der Musterschutzrechtsnovelle

1947, BGBl. Nr. 124, als § 11 a,

7. die Bestimmungen der §§ 1 und 2 des Bundesgesetzes

vom 16. Juli 1925, BGBl. Nr. 244,

als §§ 18 a und 18 b,

8. die Bestimmung des Artikels 5 Abs. 1 des

Bundesgesetzes vom 26. April 1921, BGBl.

Nr. 268, als § 27.

(4) Die §§ 9 a bis 9 f erhalten die Überschrift

„III. Prioritätsrechte.", die §§ 9 g bis 9 n die

Überschrift „IV. Wiedereinsetzung.", die §§ 10

bis 11 a die Überschrift „V. Ungültigkeit der

Registrierung, Verlust des Musterrechtes.", die

§§ 12 bis 18 die Überschrift „VI. Eingriffe,

Übertretungen und Strafen.", die §§ 18 a und

18 b die Überschrift „VII. Vertretungsbefugnis.",

die §§ 19 bis 26 die Überschrift „VIII. Behörden

und Verfahren." und die §§ 27 und 28 die

Überschrift „IX. Schlußbestimmungen."

Artikel 3.

(1) Die Bestimmungen der §§ 3, 11, 15, 16,

18, 21, 22 und 26 des Musterschutzgesetzes, ferner,

soweit sie das Musterrecht betreffen, Artikel

4 Abs. 2 lit. b und Artikel 6 des Bundesgesetzes

vom 26. April 1921, BGBl. Nr. 268,

werden als nicht mehr geltend festgestellt.

(2) Die Bestimmungen des Artikels 4 Abs. 1

des Bundesgesetzes vom 26. April 1921, BGBl.

Nr. 268, sowie des § 3 Abs. 3 und des § 6 des

Bundesgesetzes vom 20. Feber 1924, BGBl.

Nr. 56, werden als gegenstandslos festgestellt.

(3) Die Verordnung über außerordentliche

Maßnahmen im Geschmacksmusterrecht vom

28. Januar 1943, Deutsches RGBl. II S. 13, und

die Zweite Verordnung über außerordentliche

Maßnahmen im Geschmacksmusterrecht vom

28. September 1944, Deutsches RGBl. II S. 68,

werden nicht wiederverlautbart, da sie gemäß

den §§ 1 und 6 der Musterschutzrechtsnovelle

1947, BGBl. Nr. 124, am 18. Juli 1947 außer

Kraft getreten sind.

Artikel 4.

(1) Infolge Einbaues in das Musterschutzgesetz

ist die Musterschutzrechtsnovelle 1947, BGBl.

Nr. 124, gegenstandslos geworden.

(2) Infolge Einbaues in das Patentgesetz 1950,

BGBl. Nr. 128, in das Markenschutzgesetz 1953,

BGBl. Nr. 38, und in das Musterschutzgesetz

1953 sind nachstehende Gesetze gegenstandslos

geworden

1. das Bundesgesetz vom 26. April 1921, BGBl.

Nr. 268,

2. das Bundesgesetz vom 20. Feber 1924,

BGBl. Nr. 56,

3. das Bundesgesetz vom 27. Jänner 1925,

BGBl. Nr. 67,

4. das Bundesgesetz vom 16. Juli 1925, BGBl.

Nr. 244,

5. das Unionsbeitrittsgesetz, BGBl. Nr. 119

vom Jahre 1928.

Artikel 5.

Das neuverlautbarte Gesetz ist als „Musterschutzgesetz

1953" zu bezeichnen.

Artikel 6.

Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung

wird der Tag der Kundmachung im Bundesgesetzblatt

festgestellt.

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