37. Kundmachung: Aufhebung von Wortfolgen in § 294 Abs. 1 und 3 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (2 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 27. Februar 2001, G 104/00-9, dem Bundeskanzler
zugestellt am 28. März 2001, die Wortfolgen „b) den geschiedenen Ehegatten (die geschiedene
Ehegattin)“ sowie „b und“ in § 294 Abs. 1 erster Satz des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes
(ASVG), BGBl. Nr. 189/1955, in der Fassung des Art. IV Z 39 der 29. Novelle zum ASVG, BGBl. Nr.
31/1973, des Art. I Z 26 der 36. Novelle zum ASVG, BGBl. Nr. 282/1981, und des Art. IV Z 5 lit. a der
48. Novelle zum ASVG, BGBl. Nr. 642/1989, sowie die Worte „in den Fällen des Abs. 1 lit. b“ in § 294
Abs. 3 erster Satz ASVG in der Fassung des Art. IV Z 39 der 29. Novelle zum ASVG, BGBl. Nr.
31/1973, als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
Die Multilaterale Vereinbarung M100 gemäß Rn. 2010 des ADR betreffend die Beförderung von
kleinen Mengen von Feuerzeugen und Nachfüllpatronen für Feuerzeuge zu Einzelhändlern (BGBl. III
Nr. 171/2000, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 25/2001) wurde von folgenden
weiteren ADR-Vertragsparteien unterzeichnet
ADR-Vertragsparteien: Datum der Unterzeichnung
Belgien 13. Dezember 2000
Vereinigtes Königreich 10. Jänner 2001