37. Kundmachung: Aufhebung einer Wortfolge im § 2a Abs. 1 des Parteiengesetzes durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (3 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß §§ 64 Abs. 2 und 65 des
Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 14. März 1997, G 401, 402/96-8, dem
Bundeskanzler zugestellt am 1. April 1997, die in § 2a Abs. 1 des Parteiengesetzes, BGBl. Nr. 404/1975,
in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 666/1989 enthaltene Wortfolge „spätestens acht Wochen“
als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
Auf Grund des § 17a in Verbindung mit § 15 Abs. 2 des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl. Nr. 54,
zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 392/1996, wird verordnet
Die Verordnung des Bundesministers für Inneres über die Festsetzung einer Journaldienstzulage,
BGBl. Nr. 123/1975, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. Nr. 493/1995, wird wie folgt
geändert
1. § 2 Z 1 lit. d lautet
„für Beamte der Verwendungsgruppen A 4, A 5, D, P 2 und P 3 0,49 vH,“
2. § 2 Z 2 lit. d lautet
„für Beamte der Verwendungsgruppen A 4, A 5, D, P 2 und P 3 0,40 vH,“
3. § 3 Z 1 lit. d lautet
„für Beamte der Verwendungsgruppen A 4, A 5, D, P 2 und P 3 0,66 vH,“
4. § 3 Z 2 lit. d lautet
„für Beamte der Verwendungsgruppen A 4, A 5, D, P 2 und P 3 0,54 vH,“
Der Nationalrat hat beschlossen
Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Anlagen und Vorbehalt wird genehmigt.
(Übersetzung)