37. Verordnung: Auflassung der Bezirksgerichte Althofen, Bad Sankt Leonhard im Lavanttal, Eberndorf, Eberstein, Friesach, Gmünd in Kärnten, Gurk, Kötschach, Millstatt, Obervellach, Paternion, Rosegg, Sankt Paul im Lavanttal und Winklern sowie Änderung der Sprengel der Bezirksgerichte Bleiburg, Hermagor, Sankt Veit an der Glan, Spittal an der Drau, Villach, Völkermarkt und Wolfsberg
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 8 Abs. 5 lit. d des Übergangsgesetzes
vom 1. Oktober 1920 in der Fassung
des BGBl. Nr. 368 vom Jahre 1925 wird
mit Zustimmung der Kärntner Landesregierung
verordnet
Artikel I
Folgende Bezirksgerichte werden aufgelassen
1. Eberndorf, Kötschach, Paternion, Sankt Paul
im Lavanttal,
2. Althofen, Bad Sankt Leonhard im Lavanttal,
Eberstein, Friesach, Gmünd in Kärnten,
Gurk, Millstatt,
3. Obervellach, Rosegg und Winklern.
Artikel II
Die Verordnung der Bundesregierung vom
20. November 1972, BGBl. Nr. 437, über die
Sprengel der in Kärnten gelegenen Bezirksgerichte
wird wie folgt geändert
1. Aufgehoben werden
a) die §§ 4, 14, 17, 19,
b) die §§ 1. 2, 5, 9, 10, 11, 15,
c) die §§ 16, 18 und 24.
2. Der § 3 hat zu lauten
„§ 3. Der Sprengel des Bezirksgerichts Bleiburg
umfaßt folgende Gemeinden
Bleiburg, Globasnitz, Neuhaus".
3. Der § 12 hat zu lauten
„§ 12. Der Sprengel des Bezirksgerichts
Hermagor umfaßt folgende Gemeinden
Dellach, Gitschtal, Hermagor-Pressegger See,
Kirchbach, Kötschach-Mauthen, Lesachtal, Sankt
Stefan".
4. Der § 20 hat zu lauten
„§ 20. Der Sprengel des Bezirksgerichts Sankt
Veit an der Glan umfaßt folgende Gemeinden
Althofen, Brückl, Eberstein, Frauenstein,
Friesach, Gurk, Guttaring, Hüttenberg, Klein
Sankt Paul, Kappel am Krappfeld, Liebenfels,
Metnitz, Mölbing, Sankt Georgen am Längsee,
Sankt Veit an der Glan, Straßburg, Weitensfeld-
Flattnitz".
5. Der § 21 hat zu lauten
„§ 21. Der Sprengel des Bezirksgerichts Spittal
an der Drau umfaßt folgende Gemeinden
Bad Kleinkirchheim, Baidramsdorf, Berg im
Drautal, Dellach im Drautal, Gmünd, Greifenburg,
Irschen, Kleblach-Lind, Krems in Kärnten,
Lendorf, Lurnfeld, Malta, Millstatt, Oberdrauburg,
Radenthein, Rennweg, Seeboden, Spittal
an der Drau, Steinfeld, Trebesing, Weißensee".
6. Der § 21 hat zu lauten
„§ 21. Der Sprengel des Bezirksgerichts Spittal
an der Drau umfaßt folgende Gemeinden
Bad Kleinkirchheim, Baidramsdorf, Berg im
Drautal, Dellach im Drautal, Döllach im Möll-
tal, Flattach, Gmünd, Greifenburg, Heiligenblut,
Irschen, Kleblach-Lind, Krems in Kärnten,
Lendorf, Lurnfeld, Mallnitz, Malta, Millstatt,
Oberdrauburg, Obervellach, Radenthein, Rangersdorf,
Reißeck, Rennweg, Seeboden, Spittal
an der Drau, Stall, Steinfeld, Trebesing,
Weißensee, Winklern".
7. Der § 22 hat zu lauten
„§ 22. Der Sprengel des Bezirksgerichts Villach
umfaßt die Stadt mit eigenem Statut Villach
und folgende Gemeinden
Arnoldstein, Arriach, Bleiberg ob Villach, Feld
am See, Ferndorf, Finkenstein, Fresach, Hohenthurn,
Nötsch im Gailtal, Paternion, Stockenboi,
Treffen, Weißenstein, Wernberg".
8. Der § 22 hat zu lauten
„§ 22. Der Sprengel des Bezirksgerichts Villach
umfaßt die Stadt mit eigenem Statut Villach und
folgende Gemeinden
Arnoldstein, Arriach, Bleiberg ob Villach, Feld
am See, Ferndorf, Finkenstein, Fresach, Hohenthurn,
Nötsch im Gailtal, Paternion, Rosegg,
Sankt Jakob im Rosental, Stockenboi, Treffen,
Velden am Wörther See, Weißenstein, Wernberg".
9. Der § 23 hat zu lauten
„§ 23. Der Sprengel des Bezirksgerichts Völkermarkt
umfaßt folgende Gemeinden
Diex, Eberndorf, Griffen, Ruden, Sankt Kanzian
am Klopeinersee, Völkermarkt".
10. Der § 25 hat zu lauten
„§ 25. Der Sprengel des Bezirksgerichts Wolfsberg
umfaßt folgende Gemeinden
Lavamünd, Sankt Andrä, Sankt Paul, Wolfsberg".
11. Der § 25 hat zu lauten
„§ 25. Der Sprengel des Bezirksgerichts Wolfsberg
umfaßt folgende Gemeinden
Bad Sankt Leonhard im Lavanttal, Lavamünd,
Preitenegg, Reichenfels, Sankt Andrä,
Sankt Paul, Wolfsberg".
Artikel III
Es treten in Kraft
1. am I.Juli 1977
der Art. I Z. 1 sowie die Z. 1 lit. a, die Z. 2, 3,
7, 9 und 10 des Art. II,
2. am 1. Juli 1978
der Art. I Z. 2 sowie die Z. 1 lit. b, die
Z. 4, 5 und 11 des Art. II,
3. am 1. Juli 1979
der Art. I Z. 3 sowie die Z. 1 lit. c und die
Z. 6 und 8 des Art. II.