366. Kundmachung: Geltungsbereich des Übereinkommens zur Bekämpfung der widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen
Gesetzestext (1 Artikel)
Nach Mitteilungen der Regierungen der Vereinigten
Staaten von Amerika, des Vereinigten
Königreiches von Großbritannien und Nordirland
und der Sowjetunion haben folgende weitere Staaten
ihre Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunden zum
Übereinkommen zur Bekämpfung der widerrechtlichen
Inbesitznahme von Luftfahrzeugen (BGBl.
Nr. 249/1974, letzte Kundmachung des Geltungsbereiches
BGBl. Nr. 259/1979) hinterlegt
Staaten Datum der Hinterlegung der Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde
Mauretanien 1. November 1978
Gambia 28. November 1978
Botswana 28. Dezember 1978
Sudan 18. Jänner 1979
Togo 9. Feber 1979
Guatemala 16. Mai 1979
Kuwait 25. Mai 1979
Bolivien 18. Juli 1979
Afghanistan 29. August 1979
Sozialistische
Republik Vietnam 17. September 1979
Syrien 10. Juli 1980
China 10. September 1980
Katar 26. August 1981
Vereinigte Arabische
Emirate 14. April 1981
Tunesien 16. November 1981
Liberia 1. Feber 1982
Indien 12. November 1982
Mauritius 25. April 1983
Koreanische Demokratische
Volksrepublik 28. April 1983
Suriname hat am 27. Oktober 1978 die Erklärung
hinterlegt, sich auch nach Erlangung der
Unabhängigkeit an dieses Übereinkommen gebunden
zu erachten.
Das Vereinigte Königreich hat mit Wirksamkeit
vom 15. Dezember 1982 den Geltungsbereich des
Übereinkommens auf Anguilla ausgedehnt.
Dänemark hat mit Wirksamkeit vom 1. Juni
1980 den anläßlich der Ratifikation erklärten Vorbehalt
betreffend die Nichtanwendung des Übereinkommens
auf die Färöer-Inseln und Grönland
zurückgezogen.
Nachstehende Staaten haben anläßlich der Hinterlegung
ihrer Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde
Vorbehalte erklärt: gemäß Art. 12 Abs. 2
Syrien, China, Katar und Indien, Koreanische
Demokratische Volksrepublik;
Sozialistische Republik Vietnam
„Jede beliebige Meinungsverschiedenheit zwischen
den Vertragsstaaten betreffend die Auslegung
oder Anwendung des gegenständlichen Übereinkommens
kann dem Internationalen Gerichtshof
nur mit Zustimmung dieser Staaten bei jeder konkreten
Meinungsverschiedenheit übergeben werden."
Tunesien
„Der folgende Vorbehalt betrifft den 2. Satz des
Art. 12 Abs. 1 der Haager Konvention: ,Die Streitigkeit
wird dem Internationalen Gerichtshof mit
Zustimmung aller Streitparteien unterbreitet werden
können.' "