35. Bundesgesetz: Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes
Gesetzestext (3 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, BGBl. Nr. 189/1955, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz
BGBl. I Nr. 2/2000, wird wie folgt geändert
1. In § 7 Z 1 wird nach lit. e folgende lit. f angefügt
„f) die Erntehelfer gemäß § 18 Abs. 3 Z 2 Fremdengesetz.“
2. Nach § 586 wird folgender § 587 samt Überschrift angefügt
„Schlussbestimmungen zu Art. 1 des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 35/2000
§ 587. § 7 Z 1 lit. f in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 35/2000 tritt mit 1. Juli 2000 in
Kraft.“
Auf Grund des § 14 Abs. 1 und 3 des Bundesvergabegesetzes 1997 (BVergG), BGBl. I Nr. 56/1997
idF BGBl. I Nr. 120/1999, wird verordnet
Betroffene Auftraggeber
§ 1. (1) Das 1., 2. und 4. Hauptstück des 4. Teiles des Bundesgesetzes über die Vergabe von Aufträgen
(Bundesvergabegesetz 1997 – BVergG) werden für öffentliche Auftraggeber im Sinne des § 11
Abs. 1 Z 1 bis 3 BVergG im Bereich der Bauleistungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten
auch unterhalb der im § 6 BVergG festgelegten Schwellenwerte für bindend erklärt.
(2) Zu öffentlichen Auftraggebern gemäß Abs. 1 zählen insbesondere auch
1. die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.,
2. die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft m.b.H.,
3. die Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft m.b.H.,
4. die Österreichische Schnellstraßen- und Autobahnen-Aktiengesellschaft,
5. die Alpenstraßen Aktiengesellschaft,
6. die Österreichische Donau-Betriebs-AG,
7. die Donauhochwasserschutz-Konkurrenz,
8. die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG
Sachlicher Geltungsbereich
§ 2. (1) Die Erweiterung des Rechtsschutzbereiches des Bundesvergabegesetzes 1997 gemäß § 1 gilt
ausschließlich für Bau- und Baukonzessionsaufträge, bei denen folgende Auftragswerte nicht unterschritten
werden
1. bei Bau- und Baukonzessionsaufträgen gemäß § 2 Abs. 1 Z 2 und 3 und Abs. 2 sowie § 11 Abs. 3
BVergG 14 Mio. Schilling ohne Umsatzsteuer,
2. bei Bau- und Baukonzessionsaufträgen gemäß § 2 Abs. 1 Z 1 BVergG 7 Mio. Schilling ohne
Umsatzsteuer.
(2) Bauaufträge, insbesondere die von diesen erfaßten Bauwerke, dürfen nicht in der Absicht
aufgeteilt werden, sie der Anwendung dieser Verordnung zu entziehen.
Schluß- und Übergangsbestimmungen
§ 3. Diese Verordnung tritt mit 1. März 2000 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung des Bundesministers
für wirtschaftliche Angelegenheiten, mit der für Auftraggeber im Bereich der Bauleistungen des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten der Anwendungsbereich des 2. und 4. Teiles des
Bundesvergabegesetzes erweitert und die ÖNORM A 2050 für verbindlich erklärt wird (Erstreckungsverordnung),
BGBl. Nr. 802/1995, außer Kraft.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben nachstehende Staaten gemäß
Art. X Abs. 6 des Europäischen Übereinkommens über die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit
(BGBl. Nr. 107/1964, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 90/1998) die Institutionen,
die die in Artikel IV des Übereinkommens vorgesehenen Aufgaben erfüllen sollen, wie folgt notifiziert
Slowakei Kundgemacht in BGBl. Nr. 163/1994 am 16. September 1999
The Slovak Chamber of Commerce and Industry
Gorkého 9
816 03 Bratislava
Slovakia
Slowenien Kundgemacht in BGBl. Nr. 54/1994 am 13. Oktober 1999
Chamber of Commerce and Industry
Dimi«eva 13, SI-1504 Ljubljana
Slovenia
Tel.: (+386)61 18 98 000
Fax: (+386)61 18 98 100
Tschechische Republik Kundgemacht in BGBl. Nr. 163/1994 am 6. Mai 1999
Economic Chamber of the Czech Republic
Seifertova 22
130 00 Praha 3 – Zizkov
Tel.: (420-2)24 09 61 11
Fax: (420-2)24 09 61 60