Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
34_2002 AT

34. Kundmachung: Aufhebung von Wortfolgen in § 1 Abs. 1, § 3 Abs. 3 erster Satz, § 5 Abs. 1, § 21 Abs. 1, § 24a Abs. 1 und 2, § 7 Abs. 2, § 29 Abs. 1 sowie § 3 Abs. 5, § 6 samt Überschrift und § 8 des Wertpapieraufsichtsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

3 Artikel / Bestimmungen · Österreich
Originalquelle öffnen Maschinenlesbares Markdown (.md)

Gesetzestext (3 Artikel)

BGBlPdf 34. Kundmachung: Aufhebung von Wortfolgen in § 1 Abs. 1, § 3 Abs. 3 erster Satz, § 5 Abs. 1, § 21 Abs. 1, § 24a Abs. 1 und 2, § 7 Abs. 2, § 29 Abs. 1 sowie § 3 Abs. 5, § 6 samt Überschrift und § 8 des Wertpapieraufsichtsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 und § 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes

1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht

(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 12. Dezember 2001, G 269/01-13, 287/01-

16, 321/01-11, 331/01-10, 332/01-10, dem Bundeskanzler zugestellt am 21. Dezember 2001, folgende

Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Beaufsichtigung von Wertpapierdienstleistungen (Wertpapieraufsichtsgesetz

– WAG), Art. I des Bundesgesetzes über die Beaufsichtigung von Wertpapierdienstleistungen

(Wertpapieraufsichtsgesetz – WAG) und über die Änderung mehrerer anderer Bundesgesetze,

BGBl. Nr. 753/1996, als verfassungswidrig aufgehoben

– die Worte „mit eigener Rechtspersönlichkeit“ in § 1 Abs. 1, die Worte „betreffend die Besorgung

der Aufgaben gemäß § 2“ in § 3 Abs. 3 erster Satz, § 3 Abs. 5, die Wortfolge „; die Kündigung

des gemäß § 3 bestellten Stellvertreters bedarf jedoch der Zustimmung des Bundesministers für

Finanzen“ in § 5 Abs. 1, § 6 samt Überschrift, § 8 und die Worte „an Stelle des im BWG genannten

Bundesministers für Finanzen“ in § 21 Abs. 1 (alle in der Stammfassung),

– die Worte „den Bundesminister für Finanzen und“ in Abs. 1 und die Worte „des Bundesministers

für Finanzen,“ in Abs. 2 des § 24a idF BGBl. I Nr. 126/1998,

– die Worte „BWA, die“ im letzten Satz des § 7 Abs. 2 idF BGBl. I Nr. 63/1999 und

– die Worte „der Bundesminister für Finanzen im Rahmen seiner Aufgaben gemäß dem BWG und

dem VAG,“ im dritten Satz des § 29 Abs. 1 idF BGBl. I Nr. 2/2001.

(2) Die Aufhebung tritt mit Beginn des 1. April 2002 in Kraft.

(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

BGBlPdf 34. Verordnung: Rentenanpassung sowie Feststellung bestimmter Werte im Versorgungsrecht für das Kalenderjahr 2002

Artikel I

Anpassung in der Kriegsopferversorgung

Auf Grund des § 63 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957, BGBl. Nr. 152, zuletzt geändert

durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 70/2001, wird verordnet

§ 1. Der für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für das Kalenderjahr 2002 mit

1,011 festgesetzte Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 2002 auch für den

Bereich des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 verbindlich.

§ 2. Die Beträge, die für das Kalenderjahr 2002 an die Stelle der im Kriegsopferversorgungsgesetz

1957 genannten Beträge treten, werden unter Zugrundelegung der im Bundesgesetz BGBl. I Nr. 70/2001

angeführten Beträge wie folgt festgestellt

§ 3. (1) Die gemäß § 11 Abs. 1 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 aus den Hundertsätzen des

Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte errechneten und gerundeten Grundrentenbeträge

werden wie folgt festgestellt

bei einer Minderung der

Erwerbsfähigkeit von

30 vH mit................................................................................................................................... 83,50 €

40 vH mit................................................................................................................................... 125,30 €

50 vH mit................................................................................................................................... 167,— €

60 vH mit................................................................................................................................... 208,80 €

70 vH mit................................................................................................................................... 250,50 €

80 vH mit................................................................................................................................... 334,— €

(2) Die gemäß § 11a Abs. 4 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 aus den Hundertsätzen des

Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte errechneten und gerundeten

Schwerstbeschädigtenzulagen werden wie folgt festgestellt

bei einer Summe

von mindestens

130 mit....................................................................................................................................... 125,30 €

160 mit....................................................................................................................................... 167,— €

190 mit....................................................................................................................................... 208,80 €

220 mit....................................................................................................................................... 250,50 €

250 mit....................................................................................................................................... 292,30 €

280 mit....................................................................................................................................... 334,— €

(3) Der gemäß § 35 Abs. 2 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 aus dem Hundertsatz des

Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte errechnete und gerundete Grundrentenbetrag

wird mit 167,— € festgestellt.

Artikel II

Anpassung in der Opferfürsorge

Auf Grund des § 11a des Opferfürsorgegesetzes, BGBl. Nr. 183/1947, zuletzt geändert durch das

Bundesgesetz BGBl. I Nr. 70/2001, wird verordnet

§ 1. Der für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für das Kalenderjahr 2002 mit

1,011 festgesetzte Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 2002 auch für den

Bereich des Opferfürsorgegesetzes verbindlich.

§ 2. Die Beträge, die für das Kalenderjahr 2002 an die Stelle der im Opferfürsorgegesetz genannten

Beträge treten, werden unter Zugrundelegung der im Bundesgesetz BGBl. I Nr. 70/2001 angeführten

Beträge wie folgt festgestellt, wobei gemäß § 11a Abs. 2 hinsichtlich der Unterhaltsrenten (§ 11 Abs. 5)

die über den Anpassungsfaktor hinausgehende Erhöhung des Richtsatzes gemäß § 293 Abs. 1 lit. a ASVG

bei anspruchsberechtigten Opfern und Hinterbliebenen durch eine Erhöhung um 17,78 € und bei

anspruchsberechtigten Opfern, die verheiratet sind oder in Lebensgemeinschaft leben, durch eine

Erhöhung um 25,37 € gegenüber dem Vorjahr zu berücksichtigen ist

Artikel III

Anpassung und Feststellung bestimmter Werte in der Heeresversorgung

Auf Grund des § 24c und des § 46b Abs. 1 und 7 des Heeresversorgungsgesetzes, BGBl.

Nr. 27/1964, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 70/2001, wird verordnet

§ 1. Die Aufwertungsfaktoren gemäß § 24a des Heeresversorgungsgesetzes werden für das

Kalenderjahr 2002 wie folgt festgestellt

§ 2. Die Mindest- und Höchstbemessungsgrundlage gemäß § 24b des Heeresversorgungsgesetzes

werden für das Kalenderjahr 2002 mit 566,80 € und 2 351,— € festgestellt.

§ 3. Der für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für das Kalenderjahr 2002 mit

1,011 festgesetzte Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 2002 auch für den

Bereich des Heeresversorgungsgesetzes verbindlich.

§ 4. Die Höhe der gemäß § 53 Abs. 2 des Heeresversorgungsgesetzes zu entrichtenden Beträge wird

für das Kalenderjahr 2002 mit 36,40 € für den Hauptversicherten und 7,— € für Zusatzversicherte

festgestellt.

Artikel IV

Anpassung in der Impfschadenentschädigung

Auf Grund des § 3 Abs. 3 des Impfschadengesetzes, BGBl. Nr. 371/1973, zuletzt geändert durch das

Bundesgesetz BGBl. I Nr. 70/2001, wird verordnet

Der für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für das Kalenderjahr 2002 mit

1,011 festgesetzte Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 2002 auch für den

Bereich des Impfschadengesetzes verbindlich.

Artikel V

Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2002 in Kraft.

BGBlPdf 34. Kundmachung: Geltungsbereich der Multilateralen Vereinbarung M110 gemäß Rn. 10 602 des ADR über die Beförderung von Natriumperborat-Monohydrat und Natriumcarbonat-Peroxyhydrat der UN-Nr. 1479 in loser Schüttung

Die Multilaterale Vereinbarung M110 gemäß Rn. 10 602 des ADR über die Beförderung von Natriumperborat-

Monohydrat und Natriumcarbonat-Peroxyhydrat der UN-Nr. 1479 in loser Schüttung

(BGBl. III Nr. 34/2001, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 218/2001) wurde von

der Slowakei am 27. November 2001 unterzeichnet.

Fragen Sie sich, wie diese Gesetzesbestimmung auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Erlass zusammen mit Rechtsprechung, Kommentaren und verwandten Gesetzesbestimmungen in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →