348. Verordnung: Höhe der Monatsraten der Remunerationen für Lehraufträge an Hochschulen
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund der §§ 2 und 7 Abs. 2 des Bundesgesetzes
vom 11. Juli 1974, BGBl. Nr. 463,
über die Abgeltung von Lehr- und Prüfungstätigkeiten
an Hochschulen wird verordnet
§ 1. (1) Mit Wirkung vom 1. Juli 1976 betragen
die Remunerationen gemäß § 2 Abs. 2
des Bundesgesetzes über die Abgeltung von Lehr-
und Prüfungstätigkeiten an Hochschulen in Verbindung
mit den Art. I Z. 2 und VI Abs. 1
Z. 2 der 29. Gehaltsgesetz-Novelle, BGBl.
Nr. 291/1976, für jede Semesterwochenstunde
eines Lehrauftrages
a) nach lit. a 1174,80 Schilling,
b) nach lit. b 874,40 Schilling,
c) nach lit. c 573,80 Schilling.
(2) Mit Wirkung vom 1. Juli 1976 betragen
die Remunerationen gemäß § 2 Abs. 2 und
Abs. 4 des Bundesgesetzes über die Abgeltung
von Lehr- und Prüfungstätigkeiten an Hochschulen
in Verbindung mit den Art. I Z. 2 und VI
Abs. 1 Z. 2 der 29. Gehaltsgesetz-Novelle, sofern
diese Remunerationen der Umsatzsteuer unterliegen,
für jede Semesterwochenstunde eines Lehrauftrages
a) nach lit. a 1245,30 Schilling,
b) nach lit. b 926,80 Schilling,
c) nach lit. c 608,20 Schilling.
§ 2. (1) Mit Wirkung vom 1. Jänner 1977
betragen die Remunerationen gemäß § 2 Abs. 2
des Bundesgesetzes über die Abgeltung von Lehr-
und Prüfungstätigkeiten an Hochschulen in Verbindung
mit den Art. II Z. 1 und VI Abs. 1
Z. 3 der 29. Gehaltsgesetz-Novelle für jede
Semesterwochenstunde eines Lehrauftrages
a) nach lit. a 1191,10 Schilling,
b) nach lit. b 886,50 Schilling,
c) nach lit. c 581,70 Schilling.
(2) Mit Wirkung vom 1. Jänner 1977 betragen
die Remunerationen gemäß § 2 Abs. 2
und 4 des Bundesgesetzes über die Abgeltung
von Lehr- und Prüfungstätigkeiten an Hochschulen
in Verbindung mit den Art. II Z. 1 und
VI Abs. 1 Z. 3 der 29. Gehaltsgesetz-Novelle,
sofern diese Remunerationen der Umsatzsteuer
unterliegen, für jede Semesterwochenstunde eines
Lehrauftrages
a) nach lit. a 1262,50 Schilling,
b) nach lit. b 939,70 Schilling,
c) nach lit. c 616,70 Schilling.
§ 3. Zu den in den §§ 1 und 2 genannten
Beträgen gebühren nach § 2 Abs. 3 des Bundesgesetzes
über die Abgeltung von Lehr- und
Prüfungstätigkeiten an Hochschulen in Verbindung
mit dem § 3 Abs. 3 des Gehaltsgesetzes
1956, BGBl. Nr. 54, in der jeweils geltenden
Fassung, in den Monaten März, Juni, September
und Dezember noch je eine Sonderzulage in
der Höhe von 50 v. H. der in den §§ 1 und 2
genannten Beträge.
§ 4. Die Verordnung des Bundesministers für
Wissenschaft und Forschung vom 15. April 1975,
BGBl. Nr. 266, tritt mit Wirkung vom 1. Juli
1976 außer Kraft.