346. Verordnung: Änderung der Zollrechts-Durchführungsverordnung
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund § 9 Abs. 1 des Zollrechts-Durchführungsgesetzes (ZollR-DG), BGBl. Nr. 659/1994,
zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 146/1999, wird im Einvernehmen mit der
Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz verordnet
Die Zollrechts-Durchführungsverordnung, BGBl. Nr. 1104/1994, zuletzt geändert durch die
Verordnung BGBl. II Nr. 212/1999, wird wie folgt geändert
1. Nach § 2 wird folgender § 2a eingefügt
„§ 2a. Die Einfuhrkontrollen nach den Bestimmungen von Artikel 1 Absatz 3 Buchstabe b der
Verordnung (EG) Nr. 1661/1999 der Kommission vom 27. Juli 1999 zur Festlegung der Durchführungsbestimmungen
der Verordnung (EWG) Nr. 737/90 des Rates über die Einfuhrbedingungen für landwirtschaftliche
Erzeugnisse mit Ursprung in Drittländern nach dem Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl,
ABl. EG Nr. L 197 vom 29. Juli 1999, S. 17, sind durch folgende Zollstellen vorzunehmen
a) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Wien, Niederösterreich und Burgenland: Berg,
Drasenhofen, Flughafen Wien, Heiligenkreuz, Nickelsdorf;
b) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Steiermark: Spielfeld;
c) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Vorarlberg: Zweigstelle Tisis des Hauptzollamtes
Feldkirch.“
2. Im § 24 wird folgender Abs. 7 angefügt
„(7) Der § 2a in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 346/1999 tritt mit 15. September 1999 in
Kraft.“